NukeMark Steam Benchmark Uses Unreal Engine 5.7 to Crush RTX 5090 Performance
EzBench bringt mit NukeMark einen neuen Grafikkarten-Benchmark auf Steam, der nicht auf synthetische Eigen-Engines setzt, sondern die Unreal Engine 5.7 nutzt, um Hardware gezielt stark auszulasten. Der Test befindet sich noch im Early Access und ist derzeit kostenpflichtig.
Benchmark mit Unreal Engine 5.7 statt klassischem 3DMark-Ansatz
NukeMark verfolgt einen anderen Zweck als viele gängige Benchmarks: Es geht nicht darum, möglichst hohe FPS auf möglichst vielen Grafikkarten zu erreichen, sondern die Hardware möglichst intensiv zu fordern. Dafür kommt die Unreal Engine 5.7 zum Einsatz – mit mehreren modernen Engine-Features, die darauf ausgelegt sind, die Grafikkarte maximal zu belasten.
EzBench nennt dabei unter anderem MegaLights, Hardware Lumen, Nanite sowie virtuelle Texturen. Laut Beschreibung werden die Features extra so konfiguriert, dass die GPU stark beansprucht wird; das soll nicht zwingend eine besonders nahe an aktuellen Spielen liegende Bildqualität bedeuten.
Als grobe Erwartung wird sogar genannt, dass selbst eine GeForce RTX 5090 nur etwa 15 bis 20 Bilder pro Sekunde erreichen soll – also bewusst deutlich niedrigere Zielwerte als bei vielen klassischen Performance-Tests.
Zwei Testmodi: FPS-Leistung und separater VRAM-Check
NukeMark bietet zwei unterschiedliche Tests. Der erste trägt den Namen Emberhold und ist als klassischer Grafikdurchlauf ausgelegt: Er nutzt hunderte anspruchsvolle Lichtquellen, um die Performance stark zu drücken.
Der zweite Test heißt Pandora und zielt auf den Grafikspeicher. Für Ultra-HD-Auflösung wird ein VRAM-Bedarf von etwa 12 bis 15 GB oder mehr genannt. Damit soll der Benchmark besonders sichtbar machen, wie gut eine Karte bei VRAM-Stress skaliert.
- Emberhold: Leistungstest mit sehr vielen Lichtquellen
- Pandora: VRAM-Belastung für Ultra-HD (ca. 12–15 GB+ genannt)
- Ergebnisformat: Punktzahl als Resultat
Ranglisten, Upscaling und Systemstabilität
EzBench plant Ranglisten, die getrennt nach nativen Auflösungen und nach Upsampling funktionieren sollen. Upscaling wird unterstützt, wobei EzBench aktuell nur DLSS nennt; ob zusätzlich auch FSR oder XeSS im Benchmark verfügbar sein werden, bleibt offen.
Neben der Nutzung als Benchmark soll NukeMark auch als Stabilitätstest dienen.
Early Access auf Steam: 19,50 Euro, kein kostenloses Testpaket
NukeMark ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fertig entwickelt, ist aber bereits im Early Access auf Steam verfügbar. Der Zugang kostet 19,50 Euro; eine kostenlose Testversion gibt es derzeit nicht. Einen Termin für die finale Veröffentlichung des Benchmarks haben die Entwickler bislang nicht genannt.
