Verho – Curse of Faces Lands on PS5 with PS1-Style Retro Action RPG
Verho – Curse of Faces, ein neues Retro-Action-Rollenspiel für PlayStation 5, entführt Spieler in das verfallene Land Yariv: In dieser Welt kann schon der Blick auf ein unbedecktes Gesicht tödlich enden – Masken sind daher Pflicht, und jede Begegnung steht unter einem tödlichen Fluch.
Key takeaways
- Das Spiel ist für PS5 erschienen und nutzt eine Ich-Perspektive für das Action-RPG-Gameplay.
- In Yariv führt der direkte Blick auf das Gesicht anderer Menschen zu einem tödlichen Fluch.
- Seit der „Ära der Einsamkeit“ konnten Masken das Zusammenleben wieder ermöglichen, nachdem die Ursache nach 264 Jahren gefunden wurde.
- Das Design setzt stark auf Retro-Atmosphäre: keine Karte, kein Questlog und nur begrenzte Orientierungshilfen.
- Die gewählte Maske bestimmt anfangs die Startklasse und damit die initialen Werte; später lassen sich Punkte frei verteilen.
- Kampfoptionen umfassen Nahkampfwaffen, Bögen und Zauber, wobei Waffen auch Reichweite und Bewegung beeinflussen.
Ein Fluch nach Jahrhunderten – und Konsequenzen für die Handlung
Die Geschichte spielt mehrere Jahrhunderte nach einer Katastrophe. Sobald zwei Menschen sich begegnen, sterben sie zunächst aus ungeklärten Gründen. Erst nach 264 Jahren, einer Zeit, die als „Ära der Einsamkeit“ bezeichnet wird, wird die Ursache aufgedeckt: Der tödliche Effekt wird ausgelöst, wenn man das Gesicht eines anderen Menschen direkt ansieht.
Masken machen demnach wieder normales Zusammenleben möglich. Spieler reisen nach Yariv, wo der Fluch seinen Ursprung haben soll, und versuchen entweder, die Welt von der Bedrohung zu befreien, oder ihre Macht für eigene Ziele zu nutzen. Laut Konzept soll die Handlung je nach getroffenen Entscheidungen unterschiedlich verlaufen.
Retro-Rollenspielgefühl: wenig Komfort, starke Orientierungslast
Kasur Games orientiert sich laut Beschreibung deutlich an der Ästhetik früher PlayStation-Ära-Titel. Dazu gehören grobkörnige 3D-Optik, niedrig aufgelöste Texturen und kantige Figuren. Die Steuerung erfolgt in der Ich-Perspektive.
Beim Komfort verzichtet das Spiel weitgehend auf moderne Hilfen. Es gibt keine Karte, kein Questlog und keine klar sichtbaren Wegweiser. Stattdessen müssen Spieler Abzweigungen im Kopf behalten, Hinweise aus Dialogen und Gegenstandsdetails zusammensetzen und die verbundenen Gebiete selbstständig erkunden.
Zu Beginn legt die gewählte Maske die Ausgangsklasse fest, wodurch auch die ersten Attribute bestimmt werden. Unter den Spezialisierungen sind unter anderem Charaktere, die auf Geschick, Stärke oder Magie ausgerichtet sind. Beim späteren Aufstieg können Punkte jedoch frei verteilt werden, sodass auch Mischformen möglich sind.
Kämpfe mit Waffen- und Bewegungsunterschieden
Im Kampf stehen Nahkampfwaffen, Bögen und Zauber zur Verfügung. Verschiedene Waffen verändern nicht nur den angerichteten Schaden, sondern auch Reichweite und Bewegungsabläufe. Ein Beispiel: Ein Angriff mit dem Rapier bewegt die Figur auf den Gegner zu, was in engen Korridoren ein zusätzliches Risiko darstellen kann.
PC seit November 2025, PS5-Release mit lokalisierten Texten
Auf dem PC ist Verho – Curse of Faces bereits seit November 2025 verfügbar. Auf Steam liegen aktuell 92 Prozent der rund 1.150 Nutzerbewertungen positiv.
Die PS5-Version wurde nun veröffentlicht. Sie kostet regulär 24,99 Euro und bietet deutsche Bildschirmtexte, während die Sprachausgabe weiterhin auf Englisch ist.
