Windows 11 Insider Update Lets You Fully Disable and Tidy the Start Menu
Windows 11 Nutzer bekommen in Kürze mehr Kontrolle über Startmenü, Taskleiste und die Windows-Suche. Die betreffenden Änderungen sind im Windows Insider Program bereits im Release Preview Channel angekommen – damit rückt ein allgemeines Rollout zeitlich näher. Besonders relevant: Das Startmenü lässt sich künftig flexibler „entrümpeln“, während die Suche ein kompakteres Design erhält und Nutzer festlegen können, ob Store- und Web-Vorschläge in den Ergebnissen auftauchen.
Release-Timing und Verfügbarkeit im Insider-Programm
| Plattform | Status | Datum/Zeitraum |
|---|---|---|
| Windows 11 24H2 | KB5120998 im Release Preview Channel | „bald“; optionales August-Update als mögliches Startfenster |
| Windows 11 25H2 | KB5120998 im Release Preview Channel | „bald“; optionales August-Update als mögliches Startfenster |
Die Funktionen treffen mit dem Update KB5120998 auf Windows 11 24H2 und 25H2. Für 24H2 wird dabei Build 26100.9267 genannt, für 25H2 Build 26200.9267. Zuvor waren die Neuerungen im Experimental-Kanal bereits länger verfügbar, seit Ende Juli zusätzlich auch im Beta-Kanal – der Wechsel in den Release Preview Channel gilt damit als Hinweis, dass der allgemeine Release unmittelbar bevorsteht. Als realistisches Zeitfenster wird ein mögliches optionales August-Update genannt.
Taskleiste: wieder oben, links oder rechts – inklusive Anpassungen
Die Taskleiste kann in künftigen Windows-11-Updates wieder an den linken, rechten oder oberen Rand des Bildschirms verschoben werden – eine Funktion, die bis Windows 10 als Standard galt. Zusätzlich sollen sich Größe und Darstellung der Beschriftungen anpassen lassen.
Startmenü: einzelne Bereiche abschaltbar, sogar komplett leer möglich
Das Startmenü behält grundsätzlich das Design, das Microsoft im Herbst 2025 eingeführt hat. Neu ist jedoch, dass sich sämtliche Rubriken einzeln deaktivieren lassen. Wer etwa den „Angeheftet“- und „Empfohlen“-Bereich ausschaltet, erhält stattdessen eine Übersicht aller installierten Programme. Laut den Angaben ist damit sogar ein komplett leeres Startmenü möglich.
Weitere Optionen betreffen das Profilbild samt Namen, das deaktivierbar wird, sowie die manuell anpassbare Größe des Startmenüs. Außerdem ändert sich die Bezeichnung des Bereichs „Empfohlen“: Künftig heißt er „Aktuell“.
Neue Windows-Suche: aufgeräumter, präziser, mehr Kontrolle
Auch die Windows-Suche steht kurz vor dem allgemeinen Release. Sie bekommt ein kompakteres und aufgeräumteres Design und soll Suchanfragen präziser beantworten. Nutzer erhalten außerdem zusätzliche Kontrolle: Sie können künftig entscheiden, ob in den Ergebnissen auch Vorschläge aus dem Microsoft Store und dem Web auftauchen.
Ein weiteres Detail: Windows indiziert mit der neuen Suche automatisch die am häufigsten verwendeten Ordner. Dateien aus diesen Ordnern sollen danach in den folgenden Suchergebnissen angezeigt werden.
Explorer-Start wird schneller – potenziell mit mehr RAM-Verbrauch
Der Datei-Explorer soll künftig schneller starten und sich flüssiger anfühlen. Dafür setzt Microsoft auf einen Preloading-Mechanismus, der allerdings mit höherem RAM-Verbrauch verbunden sein kann. Dieses Vorgehen wird ausdrücklich als umstritten beschrieben.
Was das für Spieler und PC-Nutzer bedeutet
Für den Alltag am Desktop sind vor allem die verbesserten Personalisierungsoptionen bei Taskleiste und Startmenü relevant: Wer sich Ablenkungen reduziert oder ein „Clean Setup“ bevorzugt, kann das Startmenü stärker auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden – bis hin zu einem leeren Layout. Die neue Suche dürfte zudem den Arbeitsfluss verbessern, wenn Store- und Web-Vorschläge standardmäßig stören oder wenn häufig genutzte Ordner automatisch stärker berücksichtigt werden.
Beim Explorer gilt: Wer auf möglichst niedrigen RAM-Verbrauch angewiesen ist, könnte die Preloading-Änderung genauer beobachten müssen. Ob und wie stark sich das in der Praxis bemerkbar macht, bleibt jedoch offen.
Unbekannte und nächste Schritte
Die vollständigen Änderungen sind in den Release Notes enthalten, die in den Angaben als weitere Informationsquelle genannt werden. Außerdem bleibt abzuwarten, ob das genannte „optional August-Update“ tatsächlich der genaue öffentliche Rollout-Termin für alle Nutzer wird oder ob es zu Verschiebungen kommt.
