Halo Campaign Evolved: Marcus Lehto Slams Missing PvP Mode After Launch

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Halo-Mitbegründer Marcus Lehto hat nach dem Start von „Halo: Campaign Evolved“ öffentlich Kritik an der Neuauflage geäußert – vor allem, weil es im Paket keinen PvP-Mehrspielermodus gibt. Der Art Director des Originals „Combat Evolved“ sieht darin einen klaren Fehlgriff und hofft zugleich, dass 343/ Halo Studios doch noch nachbessern.

Release-Timing und Verfügbarkeit

„Halo: Campaign Evolved“ ist am 28. Juli veröffentlicht worden. Seit dem Release meldet sich Marcus Lehto mehrfach mit Aussagen auf seinem X-Account zu Wort, die sich dabei insbesondere auf das Fehlen von PvP konzentrieren.

Plattform Status Datum/Zeitrahmen
Veröffentlicht 28. Juli

Was Lehto bemängelt: kein PvP, kein Split-Screen

Lehto sagte, ein Split-Screen-Multiplayer hätte in „Campaign Evolved“ enthalten sein sollen. Er begründete das mit fehlender Kontrolle und schlechter Planung als Ursachen für den Verzicht und bezeichnete es als „so schade“, dass diese Inhalte nicht mitgeliefert wurden.

In einem weiteren Post stellte er klar, dass sich sein Kommentar darauf bezog, dass es in „Halo: Campaign Evolved“ kein PvP gibt. Da der Titel laut seinem Namen auf die Neuauflage der Kampagne fokussiert, enthält das Spiel damit keine Multiplayer-Komponente in diesem Sinne.

Analysten sehen den fehlenden Multiplayer als einen möglichen Grund dafür, warum sich das Spiel „scheinbar enttäuschend“ verkauft habe. Konkrete Verkaufszahlen wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt.

Spieler hoffen auf ein nachträgliches Multiplayer-Update

Trotzdem bleibt die Community laut den vorliegenden Aussagen in Erwartung: Einige Fans hoffen, dass die Halo Studios noch einen Multiplayer nachreichen. Bisher gibt es dafür jedoch keine Hinweise, und allein aufgrund des Namens hält Lehto diese Möglichkeit für weniger wahrscheinlich.

Gleichzeitig betonte er, dass es trotzdem „fantastisch“ wäre, wenn das doch passieren würde.

Weitere Kritik: Darstellung der Forerunner-Technologie

Lehto hatte „Halo: Campaign Evolved“ zuvor auch positiv eingeordnet und es als Mischung aus persönlicher Rückkehr und frischer Neuinterpretation beschrieben – an seiner Erfahrung als Mitbeteiligter knüpfte er dabei direkt an.

Er kritisierte jedoch zudem eine Designentscheidung: Die Forerunner-Technologie sei zwar aus Metall statt Stein, aber zugleich uralt, gewaltig, lebendig und als Grabmal für die Schrecken gedacht, die darin lauern. Laut Lehto zeigt das Spiel diese Struktur dagegen als glänzendes Metall, das wirkt, als sei es erst vor wenigen Jahren gebaut worden.

Lehto wehrt sich gegen „überzogene“ Social-Media-Kritik

Neben inhaltlichen Punkten in Richtung Design und Modus-Auswahl sprach Lehto auch über den Tonfall in sozialen Netzwerken. Er bezeichnete „überzogene Kritik“ als Problem und argumentierte, Social Media schüre häufig Hass und spiegele oft nur die Meinung einer kleinen, lauten Minderheit wider.

Unklar bleibt, ob und wann die Entwickler auf die Forderungen zur Multiplayer-Komponente reagieren – bisher gibt es dazu keine bestätigten Pläne oder Hinweise. Für Spieler bedeutet das aktuell vor allem: Wer PvP erwartet hat, bekommt in „Campaign Evolved“ nach dem bisherigen Stand weiterhin die Kampagne ohne Mehrspielermodus.