Etre’s New Sci‑Fi Adventure Uses 70s/80s Graphic Novel Style to Guide Players

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Etre ist ein neues Sci‑Fi-Abenteuer, das mit einem intensiven, leuchtenden Grafikstil an Graphic Novels aus den 70er- und 80er-Jahren erinnert. Statt nur „künstlerisch“ zu wirken, soll das Design dabei eine Funktion erfüllen: Die Entwickler wollen, dass ihr euch trotz der surrealen Optik Schritt für Schritt in Orbis zurechtfindet.

Im Mittelpunkt steht ein schlafender Alienverstand, der bald erwachen wird. Ihr erkundet diese fremde „Welt im Kopf“ als Xyle und verfolgt eine sehr persönliche Mission: Seine große Liebe Atel ist verschwunden – und ihre Verbindung zum kosmischen Wesen ist der Schlüssel zum Geschehen.

Quick facts

  • Spiel: Etre, ein Singleplayer‑Sci‑Fi‑Adventure
  • Setting: Orbis, ein uralter, schlummernder Alienverstand
  • Hauptfigur: Xyle sucht Atel
  • Stil: „Techno Fantasy“ mit stark leuchtender, farbenreicher Optik
  • Gameplay: Metroidvania‑Struktur mit Upgrades, Mechaniken und Rätseln
  • Kampf: Flotten- und dynamisch inszenierte Action-Engagements
  • Mind Space: Fliegen und Story-Fortschritt in Unterbewusstseins-Abschnitten
  • Dauer: etwa 8 Stunden für die abgeschlossene Story
  • Release: Ende 2027; Demo spätestens beim Steam Next Fest

Ein Alienverstand, der alles überstrahlt – aber lesbar bleiben soll

Der Look von Etre ist bewusst extrem: Überall blitzt, funkelt und leuchtet es in fast allen Farben. Die Entwickler sagen, dass sie ihr Wissen aus der Architektur auch im Spiel einsetzen, um Orientierung zu ermöglichen – inklusive Ebenen und visueller Hierarchie, damit ihr nicht komplett den roten Faden verliert.

Das Studio Lifeforms (zwei Gründer, beide aus Serbien, später in die USA ausgewandert) erklärt, warum sie sich von Gestaltungsregeln irgendwann eingeschränkt fühlten. In Etre soll daher Raum für Fantasie entstehen – explizit ohne KI‑Einsatz, wie sie betonen.

Xyle sucht Atel – und trifft auf Konflikte im „planetengroßen Geist“

Die Geschichte startet auf Orbis: Ein uraltes, schlafendes Mega‑Alien steht bevor, zu erwachen. Beim Erkunden soll das euch überfordern – nicht als reine Konfusion, sondern als Sci‑Fi‑Konzept: Ein Verstand, der so gewaltig und anders ist, dass Menschen ihn nur schwer begreifen können.

Ihr folgt dabei Xyles Motivation. Atel ist verschwunden, und es gibt offenbar eine mysteriöse Verbindung zwischen ihr und dem Alienwesen. Gleichzeitig besteht eine Gefahr: Wenn das Ding erwacht, bevor ihr Atel erreicht, könnte alles um euch herum kollabieren.

Zusätzlich ist Orbis bereits Schauplatz einer neuen Zivilisation. Diese teilt sich in zwei Fraktionen auf, die mit dem monströsen Verstand ihre eigenen Ziele verfolgen. Die Anführer Mal und Weyl wollen eure Hilfe und geben Aufträge, die euch beim Erkunden ständig neu abwägen lassen, wo ihr selbst steht.

Control trifft Metroid Prime – mit dynamischen Kämpfen und klarer Erkundungslogik

Die Entwickler nennen als große Vorbilder bei Gameplay und Präsentation unter anderem Control und Metroid Prime. In Etre gibt es laut Beschreibung schnelle, dynamische Kämpfe: Ihr springt, rennt, weicht blitzschnell aus und nutzt unterschiedliche Fähigkeiten, Waffen, Upgrades sowie die Umgebung, um gefährliche Anomalien zu besiegen.

Fliegen ist ebenfalls angekündigt – allerdings nicht jederzeit. Das soll nur im sogenannten Mind Space möglich sein. Dort dringt ihr tiefer ins Unterbewusstsein des Aliens vor, lernt mehr über Orbis, die Verbindung zu Atel und sogar euch selbst, und Entscheidungen in diesen Abschnitten sollen Einfluss auf das Schicksal der Welt nehmen.

Metroidvania-Erkundung: Scannen, Upgrades und neue Bereiche

Etre wird als Metroidvania beschrieben. Statt einer offenen Welt erkundet ihr nach und nach neue Abschnitte und Bereiche, die erst durch eure Fähigkeiten zugänglich werden. Das bedeutet: Mechanismen aktivieren, Türen öffnen und Umgebungsrätsel lösen.

Ein zentraler Bestandteil ist das Erkunden durch Scannen. Ihr sollt regelmäßig Maschinen, Organismen oder Strukturen untersuchen, um Lore‑Details zu finden, die euch helfen zu verstehen, wie die Welt funktioniert. Gleichzeitig sollen diese Scans neue Upgrades und Tools freischalten.

Weil sich Etre dabei stark um das Begreifen dieses „gewaltigen, furchteinflößenden und doch wunderschönen“ Alienverstandes dreht, sollen Rückkehr zu Orten und intensives Durchforsten besonders belohnt werden.

Singleplayer-Story, Demo-Plan und Release-Fenster

Das Studio beschreibt Etre als abgeschlossene Singleplayer‑Story. Die Spielzeit soll bei etwa acht Stunden liegen, und das Erkunden soll nicht nur „nebenbei“ passieren, sondern ein Teil des Erzählens sein.

Der Release ist aktuell für Ende 2027 geplant. Spätestens zum Steam Next Fest soll es eine spielbare Demo geben; außerdem nennt das Team mögliche Playtesting‑Optionen für Anfang des Jahres.