Hayley Atwell Slams Captain Britain Death in Doctor Strange 2
Hayley Atwell, die in der Marvel Cinematic Universe unter anderem als Captain Britain auftrat, hat die Art ihres Todes in „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ offen kritisiert. Auf einer Fan-Convention sprach sie „brutal ehrlich“ über eine Szene, die aus ihrer Sicht dem Charakter eher schadet als nutzt – inklusive der Formulierung, ihre Figur werde „mit einem Frisbee erledigt“.
Release & Plattform-Überblick
| Projekt | Kontext | Einordnung |
|---|---|---|
| „Doctor Strange 2“ | Auftritt von Hayley Atwell als Captain Britain (Mitglied der Illuminati) | Film innerhalb des MCU |
| „Agent Carter“ | Atwell als bekannte Love-Interest-Rolle von Steve Rogers | TV-Serie im Marvel-Umfeld |
| „What If…?“ | Atwell in einer alternativen Captain-America-Variante mit britischem Bezug | Animationsserie im MCU |
Atwell wurde vor allem als Love Interest von Steve Rogers durch „Captain America“ bekannt. Ihre Popularität wuchs später durch „Agent Carter“ sowie durch Auftritte in „What If…?“ als alternative Version von Captain America – mit britischem Hintergrund. Vor diesem Hintergrund sei die Erwartung an ihren Auftritt in „Doctor Strange 2“ groß gewesen, doch das Ergebnis sei für die Schauspielerin aus ihrer Sicht enttäuschend.
Bei der Fan-Convention „For the Love of Fantasy & Sci-Fi“ sprach Atwell laut eigenen Aussagen „brutal ehrlich“ über ihren Tod im Film. In der betreffenden Szene wird ihre Captain-Britain-Variante, die als Mitglied der Illuminati dargestellt wird, von ihrem eigenen Schild in zwei Hälften geteilt. Das passiert, während sie versucht, Wanda Maximoff beziehungsweise Scarlet Witch aufzuhalten – zuvor hatte Wanda bereits Mr. Fantastic und Black Bolt ohne große Schwierigkeiten getötet.
Besonders verärgert zeigte sich Atwell über die Wirkung der Szene. Sie brachte den Tod ihrer Figur auf den Punkt: „Sie wird mit einem Frisbee erledigt“. Für den Charakter bedeute das ihrer Einschätzung nach einen „kompletten Bärendienst“, weil er dadurch eher als Lachnummer rüberkomme.
Zusätzlich schilderte Atwell, dass es während der Dreharbeiten offenbar auch Hinweise bzw. Vorschläge gegeben habe, um die Szene anders umzusetzen. Laut ihrer Darstellung seien diese Vorschläge jedoch „mit einem Lächeln“ praktisch ignoriert worden – das heißt: Vorschläge ja, Umsetzung nein.
Die Kritik ist für Atwell dabei nicht neu. Bereits 2023 hatte sie in einem Podcast („Happy Sad Confused“) über ihren Charaktertod gesprochen und dabei ein Detail aus der Reaktion von Peggy Carter problematisiert: Das „Ich kann das den ganzen Tag machen“ wirke im direkten Anschluss an eine Tötung durch das eigene Schild laut Atwell eher peinlich statt heroisch. Sinngemäß formulierte sie, es sei „offensichtlich nicht möglich“, und Peggy Carter würde sich damit bloßstellen.
