DoomPaint Lets You Play Doom Live Inside Microsoft Paint

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Doom hat schon auf ungewöhnlichen Geräten Schlagzeilen gemacht – von Hardware-Hacks bis zu komplett absurden Interpretationen. Jetzt gibt es eine neue Kuriosität: Mit einem Projekt namens DoomPaint lässt sich der Klassiker nicht direkt in Microsoft Paint „installieren“, sondern läuft dort als eine Art Live-Anzeige.

Key takeaways

  • DoomPaint ermöglicht das Spielen von Doom über Microsoft Paint, indem Paint als Anzeige-„Fenster“ für das Spiel genutzt wird.
  • Im Hintergrund kommt eine ZDoom-basierte Doom-Engine-Version zum Einsatz, die Frames als Bitmap in Windows erzeugt.
  • Das Projekt schafft bis zu 35 FPS bei einer maximalen Auflösung von 640×480 Pixeln.
  • Die Steuerung verwendet WASD zum Bewegen; zum Schießen ist „F“ vorgesehen.
  • Sound und Musik werden aus zuvor umgewandeltem MIDI-Material über die Lautsprecher ausgegeben.
  • Microsoft Paint muss während des Spielens im Vordergrund bleiben; sonst funktioniert das Setup nicht.

So wird DoomPaint zu Doom in Paint

Hinter DoomPaint steht Mark Russinovich, Chief Technology Officer bei Microsoft Azure. Das Projekt ist auf GitHub veröffentlicht und zweckentfremdet den Windows-Klassiker Microsoft Paint: Statt Doom „direkt“ im Zeichenprogramm laufen zu lassen, nutzt Russinovich Paint als speziellen Monitor.

Dafür wird im Hintergrund eine auf ZDoom basierende Variante der Doom-Engine eingesetzt. Diese berechnet das Spiel und erstellt die einzelnen Frames sehr schnell als Bitmap-Dateien im Windows-Zwischenspeicher. Anschließend werden die Bilddaten an die Zeichenfläche von Microsoft Paint übergeben, wodurch eine schnelle Abfolge von Einzelbildern entsteht.

In der Praxis sind laut Projekt bis zu 35 FPS möglich, begrenzt durch die maximale Zielauflösung von 640×480 Pixeln.

Steuerung, Audio und Einschränkungen

DoomPaint beschränkt sich nicht nur auf die Grafik. Die Soundkulisse inklusive musikalischer Untermalung spielt das Projekt über die Lautsprecher ab – basierend auf zuvor umgewandeltem MIDI-Material.

Für die Interaktion nutzt das Setup die üblichen WASD-Tasten für die Bewegung. Zum Schießen muss die Taste „F“ gedrückt werden.

Zusätzlich gibt es eine Funktion, die an Paint-typische Bedienlogik anknüpft: Mit STRG+Z wird eine Art „Rückspulfunktion“ aktiviert. Außerdem gilt eine harte Voraussetzung für das reibungslose Funktionieren: Microsoft Paint muss während der Sessions stets im Vordergrund bleiben. Sobald das Programm in den Hintergrund rutscht, versagt das DoomPaint-Setup.