Avengers: Doomsday Hits $19M in Pre-Sales—Can It Beat Spider-Man’s Record?
Mehr als vier Monate vor dem geplanten Kinostart hat „Avengers: Doomsday“ in Nordamerika bereits über 19 Millionen US-Dollar aus dem Ticketvorverkauf eingespielt. Damit wächst der Druck, ob der nächste MCU-Blockbuster sogar den großen Startrekord von „Spider-Man: Brand New Day“ angreifen kann.
19 Millionen Dollar im Vorverkauf – und wie der Verkauf zustande kommt
Der Vorverkauf für „Avengers: Doomsday“ startete in den USA und Kanada, nachdem in ausgewählten Kinos die Tickets verfügbar wurden. Innerhalb von rund zwei Wochen kam dabei ein Ergebnis von mehr als 19 Millionen US-Dollar zusammen. Der offizielle Kinostermin ist für den 16. Dezember 2026 angesetzt.
Die Zahl wirkt vor allem deshalb stark, weil der Vorverkauf zunächst nur in etwa 1.000 Kinos angelaufen ist und dabei besonders Premium-Formate bedient wurden. Gleichzeitig bleibt die Summe ein Frühindikator, aber noch keine verlässliche Prognose für den endgültigen Box-Office-Erfolg.
- Kinostart: 16. Dezember 2026
- Vorverkauf (Nordamerika): mehr als 19 Millionen US-Dollar
- Start des Vorverkaufs: USA und Kanada, zunächst in ca. 1.000 Kinos
Kann „Doomsday“ den Startrekord von „Spider-Man: Brand New Day“ knacken?
Als Maßstab gilt „Spider-Man: Brand New Day“. Der Film feierte am 31. Juli 2026 sein Debüt und setzte in den USA im Startwochenende rund 360 Millionen US-Dollar um. Damit stellte er einen historischen Kinorekord auf. Der bisherige Spitzenwert lag bei „Avengers: Endgame“ mit 357,1 Millionen US-Dollar.
Ob „Avengers: Doomsday“ im Dezember 2026 wieder auf den vorderen Hollywood-Platz springt, hängt von mehreren Faktoren ab. Für einen neuen Allzeit-Startrekord sprechen unter anderem die Rückkehr der Avengers auf der großen Leinwand nach langer Zeit, die erwartete Darstellung von Robert Downey Jr. als Doctor Doom sowie das typischerweise starke Zeitfenster im Dezember. Auch der aktuelle Hype rund um „Spider-Man: Brand New Day“ könnte potenziell auf „Doomsday“ übergreifen.
Auf der anderen Seite gibt es auch klare Gegenargumente: Spider-Man gilt als extrem beliebter Marvel-Charakter und kann möglicherweise mehr Zuschauer anziehen als das Avengers-Ensemble. Außerdem macht der frühe Zeithorizont von vier Monaten eine genaue Prognose schwieriger, und die Branche kennt wiederkehrende Phasen von „Superheldenmüdigkeit“, die auch diesmal eine Rolle spielen könnten.
- Pro Rekord: erster Avengers-Auftritt seit „Endgame“ (seit sieben Jahren)
- Pro Rekord: Fans wollen Robert Downey Jr. als Doctor Doom erstmals in dieser Rolle sehen
- Pro Rekord: Dezember gilt oft als starkes Startfenster
- Pro Rekord: möglicher Transfer des „Spider-Man: Brand New Day“-Hypes
- Contra Rekord: Spider-Man kann grundsätzlich stärker ziehen als die Avengers
- Contra Rekord: vier Monate Vorlauf erschweren Prognosen
- Contra Rekord: mögliche Rückkehr von Superheldenmüdigkeit
Was als Nächstes zählt: Herbst-Infos und der Weg zu einem möglichen 2026-Blockbuster
Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich der finanzielle Enderfolg von „Avengers: Doomsday“ nur schwer belastbar einschätzen, weil der offizielle Start am 16. Dezember 2026 noch weit entfernt ist. Es gibt zwar vorsichtige Erwartungen, die von einem US-Start in dreistelliger Millionenhöhe ausgehen, aber belastbarer wird das Bild erst im Herbst.
Dann dürften Vorverkaufszahlen und das Feedback aus Social-Media-Kanälen einen deutlich genaueren Ausblick ermöglichen. Sicher ist bislang vor allem eines: Die frühen Einnahmen von mehr als 19 Millionen US-Dollar zeigen ein großes Interesse – aber ob daraus ein neuer Spitzenrekord oder sogar ein weiterer Milliarden-Hit wird, bleibt offen. Falls sich der aktuelle Schwung aus dem „Spider-Man: Brand New Day“-Umfeld bis in den Dezember hinein fortsetzt, könnte „Avengers: Doomsday“ zum nächsten großen Erfolg des Jahres 2026 werden.
