MySpace Owners Begin Work on a Comeback After Limited Read-Only Mode

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MySpace soll zurückkommen – und die Betreiber arbeiten tatsächlich an einer Wiederauflage des inzwischen rund 23 Jahre alten Social-Netzwerks. Nach technischen Querelen befindet sich die Plattform seit 2024 in einem eingeschränkten Zustand, in dem Nutzer Inhalte nur noch lesen können. Die Ziele der neuen Verantwortlichen: rechtzeitig für den Neustart ansetzen und es notfalls erneut versuchen.

Key takeaways

  • MySpace befindet sich seit 2024 in einem „Read-only“-Modus: schreiben ist derzeit nicht möglich, lesen dagegen schon.
  • Die Brüder Chris und Tim Vanderhook, die MySpace nach dem Kauf durch News Corp. übernommen haben, planen eine Wiederauflage.
  • Konkrete Startdetails oder ein Termin für den Relaunch wurden nicht genannt.
  • Zum Comeback steht eine harte Konkurrenz aus Facebook, TikTok und Instagram im Raum.
  • Die Plattform startete im August 2003 und war besonders wegen frei anpassbarer Profile sowie Musik- und Bandfunktionen bekannt.

Status seit 2024: Vorerst nur Lesen möglich

MySpace ist technisch gesehen nicht komplett verschwunden, aber seit einer Reihe von Problemen – darunter eine extrem holprige Serverzusammenführung – in einem eingeschränkten Zustand. Seit 2024 können Nutzer die Inhalte zwar ansehen, jedoch nicht mehr selbst posten oder schreiben. Genau dieser Zustand könnte sich laut den aktuellen Plänen der Verantwortlichen in absehbarer Zeit ändern.

Wer steckt hinter dem Neustart – und was ist das Ziel?

Chris und Tim Vanderhook, die MySpace vor einiger Zeit von News Corp. gekauft haben, stellten ihre Vorstellungen im Rahmen der Dokumentation „MySpace“ vor. Dabei betonten sie, dass sie die Marke nicht aufgegeben hätten. Sie fungierten derzeit als Verwalter der Plattform und würden MySpace neu auflegen, warteten jedoch auf den „richtigen Zeitpunkt“. Sollte der Start beim ersten Versuch scheitern, wollen sie es laut ihrer Aussage erneut probieren.

Ob der Relaunch inhaltlich oder technisch stark verändert wird, bleibt dabei offen. Gleichzeitig wird klar, dass die Hürde hoch ist: Facebook, TikTok und Instagram dominieren den Social-Media-Alltag deutlich. Ein „Wunder-Feature“ müsste demnach helfen, um wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken.

Warum MySpace früher so groß war

MySpace startete im August 2003. Ein zentraler Vorteil waren frei gestaltbare Benutzerprofile. Noch bevor Facebook später zum Massenphänomen wurde, konnten Nutzer sich gegenseitig Nachrichten schicken, Fotos veröffentlichen und Musik teilen.

Gerade die Musikfunktion machte MySpace für Musiker und Bands besonders attraktiv: Mit relativ geringem Aufwand konnten Songs geteilt, mit Fans interagiert und Reichweite aufgebaut werden.

Vom Aufstieg zum Absturz

Mit dem Aufstieg von Facebook, das viele Nutzer als strukturierter empfanden, begann der Rückgang von MySpace nahezu parallel. Die Nutzerzahlen sanken spürbar, was sich auch auf den Unternehmenswert auswirkte: Lag dieser im Jahr 2005 noch bei rund 580 Millionen US-Dollar, wurde MySpace sechs Jahre später für lediglich etwa 35 Millionen US-Dollar verkauft. Neben dem Wettbewerbsdruck werden auch technische und strategische Probleme als Gründe für den Abstieg genannt.

Was bisher fehlt: Ein konkreter Rückkehrtermin

Ein festes Datum, wann MySpace wieder „richtig“ zurückkehren soll, wurde nicht genannt. Damit bleibt offen, ob es sich am Ende vor allem um ein nostalgisches Marken-Revival handelt oder ob der Neustart tatsächlich mehr kann – etwa sich deutlich genug von den großen Plattformen abzuheben. Ohne passenden Zeitpunkt oder ohne einen überzeugenden Ansatz könnte die Comeback-Idee andernfalls auch wieder versanden.