Mortal Kombat 3 Director Simon McQuoid Shares Uncertain Status and Next Projects

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Auch wenn die Film-Reihe Mortal Kombat zuletzt mit dem Reboot (2021) und der Fortsetzung Mortal Kombat 2 wieder Fahrt aufgenommen hat, ist die Zukunft von Teil 3 derzeit alles andere als gesichert. Regisseur Simon McQuoid wirkt in aktuellen Aussagen deutlich vorsichtiger – und kündigt zugleich an, an anderen Projekten zu arbeiten.

Teil 3: Regisseur nennt den Status „noch unklar“

Simon McQuoid, der sowohl das Reboot als auch das Sequel inszeniert hat, beantwortete Fragen zu Mortal Kombat 3 überraschend offen. Auf die Nachfrage, wie der Stand des Projekts sei und ob er erneut Regie führen würde, sagte er sinngemäß, dass der Film gerade noch seine „Lebensphase“ durchlaufe. Er wisse daher selbst nicht genau, wie er den aktuellen Status zusammenfassen könne.

Damit dürfte die zuvor spürbare Zuversicht aus dem Vorjahr gedämpft sein. Drehbuchautor Jeremy Slater hatte bereits im vergangenen Jahr angedeutet, dass er am Skript für den dritten Teil arbeitet. Gleichzeitig hatten New Line Cinema und Warner Bros. zu diesem Zeitpunkt „sehr zuversichtlich“ gewirkt, was das zweite Kapitel anging.

Finanzlage als Dämpfer für neue Erwartungen

Als möglicher Hintergrund für die Zurückhaltung werden die Einspielergebnisse von Mortal Kombat 2 genannt. Weltweit kam die Fortsetzung auf knapp 129,5 Millionen US-Dollar. Das liegt zwar über dem Ergebnis des ersten Films (rund 84,4 Millionen US-Dollar) und deckt nach den genannten Zahlen auch das geschätzte Produktionsbudget von etwa 80 Millionen US-Dollar, gilt aber nach Abzug von Marketing- und Vertriebskosten nicht als klarer finanzieller Volltreffer.

McQuoid arbeitet parallel an Projekten außerhalb des Franchise

„Vom Tisch“ scheint Mortal Kombat 3 aber nicht zu sein. McQuoid will die Tür für eine weitere Fortsetzung nicht endgültig zuschlagen. Gleichzeitig macht er deutlich, dass er aktuell andere Geschichten im Blick hat: In der Entwicklung lägen mehrere Projekte, darunter eines, bei dem gerade das Casting laufe. Dieses Vorhaben hätte laut seinen Worten keinen Bezug zu Mortal Kombat, spiele in der realen Welt und sei als tiefgründige Charakterstudie über eine einzelne Figur angelegt.

Er betonte zudem, Türen nicht „zuschlagen“ zu wollen, sondern stets neue Möglichkeiten zu öffnen.

Was kommt als Nächstes – und wann dürfte Klarheit entstehen?

Für Fans bleibt vorerst vor allem eines: abwarten, ob Warner Bros. offiziell grünes Licht für Mortal Kombat 3 gibt. Ob Simon McQuoid dabei erneut Regie übernimmt, ist derzeit ebenfalls offen.

Zusätzlicher Zeitfaktor: Es dürfte eine Rolle spielen, wann Mortal Kombat 2 seine Zweitverwertung auf Streaming-Plattformen wie HBO Max abgeschlossen hat. Erst dann könnte sich zeigen, wie schnell die Reihe in Richtung weiterer Filmpläne geht.