Nvidia Raises RTX Pro 6000 Blackwell Price to $16,000 in US Webshop
Nvidia hat den Verkaufspreis seiner Workstation-Grafikkarte RTX Pro 6000 Blackwell mit 96 GB VRAM erneut angehoben. Im eigenen US-Webshop liegt das Modell jetzt bei 16.000 US-Dollar – nach einem ersten Start im Frühjahr 2025 zu rund der Hälfte des heutigen Niveaus. In Europa bleibt der Preis dagegen noch vergleichsweise niedriger, wo die Karte weiterhin bei knapp 13.000 Euro zu finden ist.
Preissprung seit Start: US jetzt 16.000 $, Europa noch ~13.000 €
| Zeitraum / Ort | Preis | Einordnung |
|---|---|---|
| Frühjahr 2025 (US, erste Händlerlisten) | ca. 8.500 US-$ (teils auch ~8.000 US-$) | Startniveau vor späteren Erhöhungen |
| März 2025 (Ankündigung) | keine offizielle UVP | Weder in den USA noch in Europa kommuniziert |
| Juni 2026 (Nvidia Marketplace/US) | 13.250 US-$ | + rund 55% gegenüber vorher |
| aktuell (Nvidia Webshop/US) | 16.000 US-$ | + 2.750 US-$ seit Juni; Aufschlag knapp 21% |
| Europa (seit Anfang Juni, Stand jetzt) | knapp 13.000 € | noch keine Ankunft des US-Preissprungs |
Die RTX Pro 6000 Blackwell wurde im März 2025 vorgestellt, allerdings ohne offiziell kommunizierte unverbindliche Preisempfehlung (UVP) – weder in den USA noch in Deutschland/Europa. Kurz darauf tauchte die Karte in US-Shops mit einem Preis um etwa 8.500 US-Dollar auf, in einzelnen Fällen wurde sie auch unter 8.000 US-Dollar gelistet.
Von 8.500 auf 16.000 US-Dollar: fast Verdopplung seit Verfügbarkeit
Erst im Juni 2026 kam es zu einem deutlich sichtbaren Sprung: Im Nvidia Marketplace wurde die RTX Pro 6000 Blackwell plötzlich für 13.250 US-Dollar geführt. Das entsprach laut den genannten Vergleichswerten einem Aufschlag von rund 55 Prozent. Nur etwa zwei Monate später folgte die nächste Erhöhung: Nun liegt der Preis bei 16.000 US-Dollar, also erneut +2.750 US-Dollar gegenüber dem Juni-Niveau. Damit beträgt der aktuelle Aufschlag im Vergleich zum Juni-Preis knapp 21 Prozent.
Seit der ersten Verfügbarkeit im Frühjahr 2025 ist der US-Preis damit insgesamt um rund 88 Prozent gestiegen. Gegenüber den günstigsten Angeboten im vergangenen Jahr liegt der aktuelle Preis sogar mehr als doppelt so hoch.
Keine offizielle Begründung – Fokus auf 96 GB VRAM und KI-Nutzung
Nvidia nennt keine offizielle Erklärung für die Preisanhebungen. Da der Hersteller ohnehin nie eine UVP veröffentlicht hat, bleibt der konkrete Grund für die Anpassungen offen. Ein naheliegender Faktor ist die Zielgruppe: Die RTX Pro 6000 Blackwell setzt auf 96 GB GDDR7 und ist damit besonders für lokale KI-Anwendungen interessant, bei denen der große Grafikspeicher einen spürbaren Vorteil gegenüber klassischen Consumer-Grafikkarten bringen kann. Gleichzeitig werden schneller Speicher und große Speicherbestände derzeit als knapp und entsprechend teuer beschrieben.
Europa: Aufschlag bislang moderater, aber weiteres Klettern möglich
In Europa ist der aktuelle US-Preisstand offenbar noch nicht angekommen. Seit Anfang Juni kostet die RTX Pro 6000 Blackwell hierzulande weiterhin knapp 13.000 Euro. In einer genannten Preisspanne wird die Workstation-Variante mit dem Double-Flow-Through-Kühler ab 14.890 Euro angeboten. Rechnet man Nvidias US-Dollar-Preis in Euro um und schlägt beispielhaft eine Umsatzsteuer von 19 Prozent auf, ergibt sich daraus ein Referenzwert von ungefähr 16.500 Euro.
Gleichzeitig gilt als plausibel, dass auch in Europa noch weitere Anpassungen folgen könnten – in Anlehnung an beobachtete Preisbewegungen bei GeForce-Grafikkarten, die zuletzt ebenfalls wieder nach oben geklettert sind.
