Mafia: The Old Country Director Dismisses GTA 6 Comparisons
Mit „Mafia: The Old Country“ rückt erneut eine Frage in den Fokus, die Fans seit rund zwei Jahrzehnten begleitet: Wie viel hat die Mafia-Reihe eigentlich mit „Grand Theft Auto“ gemein? Während im Umfeld von Hangar 13 zuletzt sogar Spekulationen über eine mögliche Terminkollision rund um „GTA 6“ kursierten, stellt der Chef des Studios klar, dass „GTA“-Vergleiche intern keine Rolle spielen.
Studio-Chef weist „GTA“-Vergleiche zurück
Nick Baynes, Präsident von Hangar 13, hat in einem Interview die Idee verneint, dass Rockstars Reihe für das Studio in Planungen oder Entscheidungen als Vergleichsmaßstab dient. In seinen Worten ist „GTA“ in Gesprächen weder als Bezugspunkt noch als strategisches Entscheidungskriterium Thema.
Baynes sieht die Debatten vor allem als Social-Media-Phänomen. Er betonte, dass das Studio sich solche Diskussionen nicht als Grundlage nehme. Im Interview vermied er eine direkte Nennung von „GTA 6“ und umschrieb den Titel stattdessen allgemein.
Warum die Vergleiche trotzdem entstehen
Die Gegenüberstellungen halten sich laut Baynes trotz fehlender interner Relevanz, weil es regelmäßig Geschichten rund um ein bevorstehendes Release gibt. Auf Plattformen wie Social Media und in Communitys werden „Mafia“ und „GTA“ immer wieder gegenübergestellt – dabei mit oft klarer Gegenrede.
Als Hauptargument gegen die Gleichsetzung: Abgesehen von gemeinsamen Zutaten wie Kriminalität, Waffen und Autos unterscheiden sich die Spiele strukturell deutlich. „Mafia“ setzt stärker auf lineares Gameplay und eine geschichtslastige Inszenierung. „GTA“ dagegen wird typischerweise mit einer offenen Spielwelt und mehr Freiraum assoziiert.
Auch beim Ton und bei der Erzählweise gibt es Unterschiede: „Mafia“ wird im Stil eines Gangsterdramas eingeordnet, während „GTA“ stärker mit Satire auf amerikanische Klischees arbeitet. Zudem weichen Umfang und Schwerpunkte beider Reihen im Laufe der Zeit weiter voneinander ab.
Einordnung: Zwischen 2002 und dem neuen Ausblick
Die Ausgangslage der Debatte hat historischen Hintergrund: Der erste Teil „Mafia“ erschien 2002, nur ein Jahr nach „GTA 3“. Ähnliche Zeiträume sorgten zuletzt erneut für Aufmerksamkeit rund um „Mafia: The Old Country“, das nach einem Jahr erneute Vergleiche anstoßen konnte.
Gleichzeitig hatten sich im Vorfeld auch Vermutungen über eine Nähe zum Release von „GTA 6“ gebildet. In der Zwischenzeit wurde der Rockstar-Termin jedoch verschoben: „GTA 6“ sollte ursprünglich im Herbst 2025 erscheinen, wurde auf Mai 2026 verlegt und später noch einmal in die Weihnachtszeit verschoben.
Was kommt als Nächstes?
„Mafia: The Old Country“ wird als aktuelles Projekt von Hangar 13 entsprechend eingeordnet. Take-Two-Chef Strauss Zelnick bezeichnete das Spiel mehrfach als Erfolg. Baynes deutete zudem weitere Projekte an; ein neuer Teil sei demnach wahrscheinlich, aber eher erst nach mehreren Jahren.
Ein konkreter Termin für den Rockstar-Blockbuster steht ebenfalls: „GTA 6“ erscheint am 19. November 2026 für PS5 und Xbox Series X/S. Für Fans bedeutet das vor allem: Die „Mafia“-vs-„GTA“-Diskussion bleibt öffentlich präsent, während Hangar 13 intern offenbar nicht mit Blick auf Rockstars Timeline plant.
Was sich heute konkret geändert hat
- Hangar-13-Präsident Nick Baynes stellt klar, dass „GTA“-Vergleiche intern keine Rolle spielen.
- Die bisherigen Vergleiche werden öffentlich vor allem über Social Media und Community-Diskussionen getragen.
- Hinweis auf die Release-Verschiebung von „GTA 6“: Herbst 2025 → Mai 2026 → Weihnachtszeit.
- Einordnung der Unterschiede zwischen den Reihen: linear erzähltes „Mafia“ vs. offene Spielwelt bei „GTA“, dazu abweichender Ton und Fokus.
