Oppenheimer Director Nolan’s The Odyssey Breaks R-Rating Box Office Record
Christopher Nolan hat mit Die Odyssee den nächsten großen Kino-Meilenstein erreicht: der Film hat Deadpool & Wolverine überholt und ist damit weltweit der erfolgreichste Streifen mit R-Freigabe.
Quick facts: neuer R-Rating-Rekord
- Neuer Rekord: Die Odyssee ist jetzt der weltweit erfolgreichste Film mit R-Rating.
- Hintergrund: Der bisherige Maßstab lag seit 2024 bei rund 1,338 Milliarden US-Dollar.
- Überholmanöver: Die Odyssee hat diese Marke inzwischen überschritten.
- China-Start: Mitte August startete der Film in China stark; am ersten Wochenende in IMAX kam er auf rund 13,2 Millionen US-Dollar.
- Budget: rund 250 Millionen US-Dollar, zusätzlich werden etwa 125 Millionen US-Dollar für Marketing genannt.
- Produktionstechnik: Der Film wurde vollständig mit IMAX-Kameras gedreht.
Der Marvel-Vorgänger Deadpool & Wolverine hatte die Spitze bis dahin gehalten. Seit 2024 lag der relevante Rekordwert bei etwa 1,338 Milliarden US-Dollar – Die Odyssee hat ihn mittlerweile überschritten und setzt damit eine neue Benchmark für Filme mit R-Freigabe.
Bemerkenswert ist dabei vor allem, dass Nolan keine Superhelden- oder Franchise-Fortsetzung brauchte: Stattdessen bringt er Homers nahezu 3.000 Jahre altes Epos auf die Leinwand. Für viele Zuschauer wirkt genau das wie ein Gegenbeweis zur Annahme, dass nur bekannte Marken solche Summen erreichen können.
China-Start und IMAX-Schub
Ein wichtiger Treiber kam zuletzt aus China. Mitte August legte der Film dort einen starken Einstand hin. Allein auf IMAX-Leinwänden wurden am ersten Wochenende rund 13,2 Millionen US-Dollar umgesetzt.
Der Verlauf passt ins Bild: Der Film setzt nicht nur auf eine klassische Vorlage, sondern auch auf eine besonders aufwändige Präsentationsform. Die Odyssee wurde vollständig mit IMAX-Kameras gedreht.
Oppenheimer als Türöffner
Für Universal war das Projekt finanziell kein Selbstläufer. Berichtet wird von rund 250 Millionen US-Dollar Produktionskosten sowie etwa 125 Millionen US-Dollar Marketingaufwand.
Nolan führte außerdem aus, dass er die Möglichkeit, ein Projekt dieser Größenordnung umzusetzen, auch dem Erfolg von Oppenheimer verdankt. Er erklärte vor dem Kinostart, dass Oppenheimer deutlich besser lief, als er selbst erwartet hatte – und dadurch die Realisierung von Die Odyssee erst erleichtert worden sei, weil das Vorhaben sonst schwer finanzierbar gewesen wäre.
Das Risiko habe sich ausgezahlt: Die Odyssee ist nicht nur Nolans erfolgreichster Film, sondern stellt nun auch den neuen Rekord für R-Freigabe-Titel auf.
Ryan Reynolds gratuliert – mit Honda-Witz
Auch Ryan Reynolds reagierte auf den verlorenen Rekord. Der Deadpool-Star gratulierte Nolan sowie Besetzung und Crew von Die Odyssee öffentlich.
Sein Seitenhieb fiel dabei humorvoll aus: Reynolds nannte den Film „one helluva car“. Der Gag funktioniert, weil Odyssey zugleich der Name eines Minivans von Honda ist.
Der neue Rekord unterstreicht zudem, wie viel Zugkraft Nolans Markenwert inzwischen hat. Ein fast dreistündiger Film über eine antike Heldensage erreicht weltweit die Marke von 1,3 Milliarden US-Dollar – nicht allein durch gute Kritiken oder die Bekanntheit der Vorlage.
Zusätzlich spielte laut Berichten die öffentliche Debatte vor dem Kinostart eine Rolle: Die Odyssee hatte bereits vor der Premiere zahlreiche Diskussionen und kontroverse Themen im Netz ausgelöst. Viele wollten dem Wirbel nachgehen und sehen, was hinter dem Hype steckt.
