Samsung Galaxy: 5 settings to disable for a smoother, less distracting phone

funktionen-die-ich-auf-jedem-0fd1

Samsung-Nutzer, die beim Einrichten neuer Geräte gern auf Autopilot verzichten, bekommen mit den Tipps in diesem Ratgeber fünf konkrete Stellschrauben an die Hand: Kamera-Softwareeingriffe, Always-On-Display, Seiten-Paneele, ein datengetriebenes Personalisierungs-Feature sowie störende Benachrichtigungen aus dem Galaxy Store. Ziel ist weniger Sprunghaftigkeit in Fotos, weniger Ablenkung am Sperrbildschirm und spürbar weniger unnötige Hintergrundaktivität.

Release timing & Verfügbarkeit

Diese Änderungen betreffen keine neuen Produkt- oder Software-Releases, sondern Einstellungen, die auf Samsung-Smartphones in den Systemmenüs verfügbar sind. Da die genaue Menübezeichnung je nach Android-/One-UI-Version leicht variieren kann, sollten Nutzer die genannten Suchbegriffe bzw. Pfade in den Einstellungen übernehmen und dort die passenden Schalter finden.

Bereich Status Verfügbarkeit
Kamera: Szenenerkennung Deaktivierbar In der Kamera-App unter Foto-Optimierung
Always-On-Display Deaktivierbar Systemeinstellungen > Sperrbildschirm und AOD
Seiten-Paneele Deaktivierbar Systemeinstellungen > Anzeige
Personalisierter Dienst Deaktivierbar (inkl. Alternative per Datenverwaltung) Systemeinstellungen > Sicherheit und Datenschutz > Datenschutz
Galaxy-Store-Benachrichtigungen Abstellbar über Benachrichtigungskategorien Systemeinstellungen > Benachrichtigungen > Erweiterte Einstellungen

Die fünf Samsung-Optionen, die man laut Setup-Workflow abschalten sollte

1) Kamera: Szenenerkennung aus

Die Option »Szenenerkennung« soll Farbe und Kontrast automatisch an die Umgebung anpassen. Der Kritikpunkt: Die Wirkung kann als zu sprunghaft wahrgenommen werden. In derselben Umgebung können mehrere Aufnahmen dadurch inkonsistent wirken – etwa wenn sich die Bildwirkung zwischen unterschiedlichen Szenenbereichen (z. B. Innenraumanteil) stark verändert.

Abschalten:

  1. Kamera-App öffnen.
  2. Auf die vier Punkte neben den Zoomstufen tippen.
  3. Auf das Zahnradsymbol wechseln.
  4. Unter »Foto-Optimierung« »Szenenerkennung« deaktivieren.

2) Always-On-Display deaktivieren

Always-On-Display ist laut Beschreibung nützlich, um Uhrzeit und Benachrichtigungen sofort zu sehen. Gleichzeitig wird es als Ablenkung im Alltag bewertet – und vor allem als Akku-Treiber. Die Begründung: Die Funktion greift nahezu dauerhaft auf die Display-/Hardware-Ressourcen zu und gilt damit als besonders kapazitätsintensiv.

Abschalten:

  1. Einstellungen öffnen.
  2. Zu »Sperrbildschirm und AOD« wechseln.
  3. Den Haken bei »Always On Display« entfernen.

3) Seiten-Paneele deaktivieren

»Seiten-Paneele« sind auf Samsung-Geräten standardmäßig aktiv. Wer zusätzlich Gestensteuerung nutzt, öffnet sie demnach gelegentlich aus Versehen. Der Hauptgrund fürs Abschalten ist aber ein Nutzungs-Update: Häufig genutzte Apps sind entweder auf die Seitentaste gelegt oder werden per Backtap-Geste gestartet. Dadurch werden die Seiten-Paneele mit der Zeit als überflüssig beschrieben.

Abschalten:

  1. Einstellungen öffnen.
  2. Zu »Anzeige« wechseln.
  3. Nach unten scrollen und den Haken bei »Seiten-Paneele« entfernen.

4) Personalisierter Dienst stoppen (oder selektiv Daten verwalten)

Hinter dem Begriff »Personalisierter Dienst« steckt laut Beschreibung das Sammeln von Daten. Ziel ist, Inhalte und Werbung zu personalisieren – unter Nutzung von Standort, App-Nutzung, Browserverlauf sowie teilweise auch Anruflisten und Kontakten. Beim Einrichten werde das oft durch ein Sammel-Häkchen unabsichtlich bestätigt.

Option komplett deaktivieren:

  1. Einstellungen öffnen.
  2. Auf den eigenen Namen oben tippen.
  3. Zu »Sicherheit und Datenschutz« wechseln.
  4. Unter »Datenschutz« auf »Personalisierter Dienst« tippen.
  5. Die Option deaktivieren.

Alternative: Im selben Kontextmenü »Datenverwaltung« nutzen, um einzelne Punkte gezielt abzuschalten.

5) Galaxy Store: Werbe-Benachrichtigungen über Kategorien abschalten

Der Galaxy Store sendet unregelmäßig Benachrichtigungen – darunter auch Werbung für Mobile Games. Zusätzlich wird hervorgehoben, dass sich die Benachrichtigungen der App nicht generell im direkten Schnellweg abschalten lassen. Der Ausweg: Erst »Benachrichtigungskategorien« freischalten, um dann in den App-Details die unerwünschten Mitteilungen gezielt zu beenden.

Schritt 1: Freischalten, damit Kategorien auswählbar sind

  1. Einstellungen öffnen.
  2. Zu »Benachrichtigungen« wechseln.
  3. Auf »Erweiterte Einstellungen« tippen.
  4. Den Haken bei »Benachrichtigungen für jede App verwalten« setzen.

Schritt 2: In den Store-Einstellungen die Kategorien stummschalten

Danach erscheint in den Benachrichtigungseinstellungen der Galaxy-Store-App der Punkt »Benachrichtigungskategorien«. Dort lassen sich die Mitteilungen deaktivieren, sodass künftig keine unerwünschte Werbung mehr über den Store hereinkommt.

Was das für Spieler und Handy-Alltag bedeutet

Für mobile Zocker und alle, die ihr Smartphone nebenbei nutzen, sind die Effekte vor allem spürbar im Hintergrund: Weniger Ablenkung durch Always-On-Display, weniger Fehlöffnungen durch Seiten-Paneele und weniger Werbedruck durch Galaxy-Store-Mitteilungen. Bei der Kamera geht es weniger um reine Bildqualität als um Konsistenz – vor allem dann, wenn man mehrere Fotos in ähnlichen Situationen in Serie schießt.

Unbekannte Punkte vor dem Nachmachen

Da es sich um ein Einstellungs- und kein Release-Update handelt, hängt die genaue Menüführung von der Android- bzw. One-UI-Version ab. Nutzer sollten daher bei abweichenden Bezeichnungen auf die genannten Funktionsnamen (z. B. »Szenenerkennung«, »Foto-Optimierung«, »Sperrbildschirm und AOD«, »Personalisierter Dienst«, »Benachrichtigungskategorien«) in den Einstellungen achten.