Apple’s New Mac Studio with M5 Ultra: Up to 256GB RAM Costs €10,999
Apple hat den neuen Mac Studio vorgestellt und damit die bisherige Spitzen-Generation aus M3 Ultra und M4 Max abgelöst. Als einziges Mac-Modell bietet das neue Mac Studio den M5 Ultra mit bis zu 256 GB Arbeitsspeicher für KI-Anwendungen – zum Preis von 10.999 Euro. Der kleinere M5 Max kommt deutlich günstiger und bietet bis zu 128 GB RAM; eine Variante mit 512 GB Arbeitsspeicher soll später folgen.
Was sich beim Mac Studio ändert
Mit der Umstellung auf die M5-Generation positioniert Apple den Mac Studio stärker für lokale KI-Aufgaben und entsprechend auch für deutlich mehr Grafikleistung. Der Hersteller nennt konkrete Beschleunigungswerte für die Verarbeitung von Prompts mit lokalen KI-Modellen sowie GPU-Vorteile in einem bekannten Raytracing-Setup.
Leistungsversprechen für KI und Gaming
- Lokale KI-Prompt-Verarbeitung: M5 Max soll bei LM Studio 3 gegenüber dem M4 Max rund 3,9-mal schneller sein; M5 Ultra soll für dieselbe Aufgabe gegenüber dem M3 Ultra etwa 4-mal beschleunigen.
- Gaming mit Raytracing (Cyberpunk 2077): Apple nennt GPU-Zuwächse von 50% (M5 Max vs. M4 Max) bis 80% (M5 Ultra vs. M3 Ultra).
GPU-Ausbau und Raytracing-Generation
- M5 Ultra: bis zu 80 GPU-Kerne.
- M5 Max: bis zu 40 GPU-Kerne.
- Hardware-Raytracing: Beide Chips liefern Hardware-Raytracing der dritten Generation.
M5 Ultra: Bis zu 1,2 TB/s Speicherbandbreite
Apple führt die Sprünge bei KI-Aufgaben auf zwei Faktoren zurück: eine neue Architektur innerhalb der M5-Serie, bei der KI-Beschleunigung in den GPU-Kernen stattfindet, sowie gestiegene Rohleistung. Für den M5 Ultra nennt Apple eine Speicherbandbreite von rund 1,2 TB/s.
- Vergleichswerte (von Apple genannt): RTX 5090 mit 1,8 TB/s, RTX 4090 mit rund 1 TB/s.
- Warum das zählt: Speicherbandbreite ist für die Ausführung von KI-Modellen besonders wichtig.
„N1“ und neue Funkstandards im Mac Studio
Neben mehr Leistung rüstet Apple die Ausstattung des Mac Studio auf. Erstmals sollen Wi‑Fi 7 und Bluetooth 6.0 serienmäßig dabei sein – weil Apple den eigenen N1-Chip einsetzt.
Anschlüsse und Display-Ausbau
- Thunderbolt 5: bleibt für PCIe-Erweiterungen und externe Speichergeräte verfügbar – mit bis zu 120 Gbit/s Bandbreite.
- PCIe-6-SSD: soll doppelt so schnell sein.
- Displays: M5 Ultra unterstützt bis zu 8 Displays, M5 Max bis zu 5 Displays.
Mehrere Mac Studio zu einem KI-Cluster verbinden
Apple hebt hervor, dass Teams mehrere Mac Studio für KI-Anwendungen zusammenschalten können. Der Zugriff auf gebündelte KI-Leistung soll dabei über Thunderbolt 5 und Remote Direct Memory Access (RDMA) erfolgen. Zusätzlich soll sich ein Speicherpool bilden, damit größere KI-Modelle lokal laufen können, als das mit einem einzelnen Mac Studio möglich wäre.
Wichtig: Skalierung bringt Verluste
- Apple nennt als Beispiel: Ein Cluster aus vier Mac Studio soll nur etwa dreifache Beschleunigung der KI-Inferenzleistung erreichen.
Konfigurationen und Preise
Die Mac-Studio-Reihe mit M5 Max und M5 Ultra startet bei 2.999 Euro für ein Basismodell mit 36 GB RAM, einem „beschnittenen“ M5 Max und 512 GB SSD. Das vorläufige Spitzenmodell nennt Apple mit M5 Ultra im Vollausbau: 256 GB RAM und 16 TB SSD für 20.679 Euro.
Mehr RAM: 512 GB erst ab Ende Oktober
Apple warnt dabei indirekt vor einer weiteren Speicherknappheit: Eine vermutlich deutlich teurere Konfiguration mit 512 GB Arbeitsspeicher soll erst ab Ende Oktober verfügbar sein. Bis dahin sollen besonders große KI-Modelle quantisiert werden, damit sie in kleinere Speicherkapazitäten passen.
Startdatum und Vorbestellung
- Auslieferung: Alle Mac-Studio-Modelle mit M5 Max und M5 Ultra ab dem 22. September.
- Vorbestellung: Ab sofort über den Apple Store möglich.
Apple kündigt die neuen Systeme damit relativ früh an. Vor dem Auslieferungstermin erwartet Apple zudem noch ein Event rund um iPhone 18 Pro und iPhone Ultra („Fold“).
