Corsair Skiff 100 (Plus) Gaming Keyboard Brings Old-School Rubberdome Keys
Corsair bringt mit der Skiff 100 (Plus) eine eher günstige Gaming-Tastatur im „Old-School“-Stil auf den Markt, bei der der Fokus klar auf Ausstattung statt auf High-End-Technik liegt. Für rund 60 Euro soll sie als Einstieg ins Corsair-Ökosystem dienen – die Plus-Variante liegt entsprechend höher.
Technik-Basis: Rubberdome und begrenztes Key-Rollover
Das Fundament der Skiff 100 bilden Folientaster in Form von Rubberdome-Switches. Dabei drücken dämpfende Gummiglocken zwei Leiterfolien zusammen, um das Signal zu erzeugen. Corsair nennt für die gleichzeitig korrekt erfasste Tastezahl einen Wert von 12 – allerdings mit Einschränkungen.
- Key-Rollover: 12 Tasten, aber ausdrücklich „selektiv“.
- Das bedeutet: Es geht nicht um echtes 12-Key-Rollover in beliebiger Kombination, wie es bei vollständigen 12 gleichzeitigen Eingaben ohne Einschränkungen der Fall wäre.
- Die Tastaturmatrix ist stattdessen auf Tastenauswahl in „Tastenabschnitten“ optimiert; welche Bereiche für Spiele im Vordergrund stehen, wird nicht konkret beziffert.
Beleuchtung: Zonen-RGB statt individuellem Tastenlicht
Auch bei der Beleuchtung setzt Corsair auf einen funktionalen Ansatz statt auf maximale Detailtiefe. Die LEDs sitzen unter dem Tastengehäuse und können mehrere Tasten gleichzeitig aufleuchten lassen.
- Kein individuelles Beleuchten pro Taste.
- RGB kann in zehn Zonen arbeiten.
Ausstattung: Handballenauflage, Medienregler und Zusatzfunktionen
Wenn die Technik eher simpel bleibt, gewinnt die Skiff 100 (Plus) an Praxisnutzen durch Zubehör und zusätzliche Bedienelemente. In beiden Varianten ist eine Handballenauflage im Lieferumfang.
- Drehregler: steuert die Lautstärke.
- FN-Taste: schaltet den Drehregler auf Medienplayer-Funktionen um.
- Zwei Zusatz-Tasten oberhalb des Nummernblocks: sperren das System und regeln die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung.
- Skiff Plus: zusätzlich sechs Makrotasten am linken Rand des Chassis.
Konfiguration und iCUE: Web Hub eingeschränkt, iCUE ab Ende September
Die Skiff 100 (Plus) lässt sich über Corsairs iCUE sowie über eine Browser-App namens Web Hub konfigurieren. Dabei gibt es eine klare Funktionsaufteilung.
- Web Hub: erlaubt nur Beleuchtungseinstellungen; diese werden damit auch nur im Beleuchtungsbereich gespeichert.
- iCUE: erlaubt das (Neu-)Belegen von Tasten.
- Da iCUE für das Tasten-Remapping nötig ist, dürfte die Software dauerhaft im Hintergrund laufen müssen.
- Unterstützung durch iCUE: erst ab Ende September.
Preis und Einordnung: Skiff 100 ab 60 Euro, Plus ab 70 Euro
Die Basisversion der Skiff 100 ist derzeit für etwa 60 Euro im Handel zu finden, die Skiff 100 Plus für rund 70 Euro. Als Gegenentwurf nennt Corsair-konkret keine weiteren Modelle, aber die Preisregion wird durch mechanische Alternativen wie die Sharkoon PureWriter W100 berührt – dort ohne neue Konfigurationsmöglichkeiten und ohne die Zusatz-Tasten, während das Budget stärker in die Technik fließt.
