Supergirl Struggles on Digital After Weak Theatrical Run, Raising DC Questions
DCs „Supergirl“ setzt seine enttäuschende Startphase offenbar auch im digitalen Umfeld fort – und die Bilanz wirft erneut Fragen nach der Zukunft des DC-Universums und der Rolle von James Gunn auf. Nach einem schwachen Kinostart wird der Film zudem bei VoD-Angeboten nur kurzzeitig stark wahrgenommen.
Kinobilanz: Produktion und Marketing im Missverhältnis
Die offizielle Kinodatenlage zeigt ein klares Bild: „Supergirl“ kommt weltweit auf knapp 126 Millionen US-Dollar Einspielergebnis. Dem stehen deutlich höhere Kosten gegenüber.
- Geschätzte Produktionskosten: rund 170 Millionen US-Dollar
- Zusätzliche Werbeausgaben: schätzungsweise 120 Millionen US-Dollar
- Wichtig für die Bewertung: Etwa die Hälfte der Kinroeinnahmen bleibt bei den Kinosbetreibern
Damit wirkt die Kinoauswertung nicht nur enttäuschend, sondern finanziell besonders ungünstig im Verhältnis zu den Ausgaben.
VoD-Performance: Nur eine Woche an der Spitze
Auch im Heimkino scheint „Supergirl“ nicht nachhaltig zu überzeugen. Sichtbar wird das vor allem über Platzierungen in Streaming-Charts.
- In den US-VoD-Charts (Flixpatrol) belegte „Supergirl“ nur eine Woche Platz 1
- Im Apple-TV-Store war die Spitzenposition ebenfalls nach wenigen Tagen wieder weg
- Bei Amazon reichte es nicht einmal für Platz 1 in den VoD-Film-Listen
Während sich die Beurteilung im Streaming stärker auf Indikatoren wie Chartplatzierungen stützt, ist die Abfolge aus kurzer Spitzenphase und anschließendem Abrutschen ein weiteres Signal für schwaches Interesse.
Einordnung: Vergleich zu früheren DC- und MCU-Flops
Im Umfeld anderer enttäuschender Superheldenstarts fällt „Supergirl“ besonders negativ auf. Mehrere bekannte Beispiele aus dem DCEU und dem MCU zeigen: Andere Flops schnitten zumindest an den internationalen Kinokassen teils besser ab.
- „Black Adam“ (2022) spielte 393 Millionen US-Dollar ein, obwohl er ebenfalls als Enttäuschung gilt
- „The Flash“ (2023) kam international auf 271 Millionen US-Dollar
- „Blue Beetle“ (2023) erzielte 131 Millionen US-Dollar und lief damit besser als „Supergirl“
Auch im Marvel-Umfeld wird der Abstand deutlich: „The Marvels“ (2023) wird als größter MCU-Flop mit international 206 Millionen US-Dollar beschrieben – mehr als „Supergirl“. Der Text nennt außerdem, dass nur ein Sony-Film es schafft, den zweiten Kinostart des DC-Universums noch weiter zu unterbieten.
- „Morbius“ (2022): 167 Millionen US-Dollar (noch über „Supergirl“)
- „Madame Web“ (2024): 100 Millionen US-Dollar
- „Kraven the Hunter“: 62 Millionen US-Dollar
Zusammengefasst wird „Supergirl“ damit zum zweiten Film, der das DCU bereits früh in eine gefährliche finanzielle Lage rückt.
Ausblick: Druck auf das Franchise und potenzielle Konsequenzen
Für die Zukunft des DC-Universums steht damit viel auf dem Spiel. Der Text verknüpft die schwachen Zahlen mit dem größeren Unternehmensumfeld: Paramount (Skydance) soll aktuell die Übernahme von Warner durchbringen, und ein neuer Investor dürfte besonders genau auf Franchise-Rentabilität achten.
Als Konsequenz wird im Fall eines weiteren ähnlichen Flops beim nächsten großen DC-Titel ein schneller Bruch beim Kurs als wahrscheinlich dargestellt: „Man of Tomorrow“ (Fortsetzung zu „Superman“, Start 2025) wird als nächster großer Prüfstein beschrieben. Sollte dieser Film ähnlich schlecht abschneiden, wäre James Gunn im DC-Kontext laut der Darstellung sehr wahrscheinlich erneut vor dem Aus.
