Avengers: Doomsday Preorders Soar Past Spider-Man as Box Office Hype Builds
Marvels nächste große Wette läuft bereits Wochen vor dem eigentlichen Kinostart heiß: „Avengers: Doomsday“ hat den Vorverkaufsstart deutlich stärker angezogen als „Spider-Man: Brand New Day“ – und zwar so, dass selbst ein historischer Zwischenrekord im Spider-Man-Universum kurzzeitig wie ein Vorgeschmack wirkt. Gleichzeitig kündigt sich aber auch ein harter Wettbewerb an, weil zur gleichen Zeit „Dune: Part Three“ in die Kinos kommt.
„Doomsday“ legt beim Vorverkauf einen frühen Turbo ein
Disney und Marvel haben die Vorverkäufe für „Avengers: Doomsday“ ungewöhnlich früh eröffnet – bereits rund vier Monate vor dem Kinostart im Dezember. In den ersten 48 Stunden sollen die Ticketverkäufe damit deutlich über dem Tempo des aktuellen Erfolgsfilms gelegen haben.
Konkret: Die Ticketverkäufe für „Doomsday“ lagen in den ersten zwei Tagen um 65 Prozent über den Werten von „Spider-Man: Brand New Day“ im selben Zeitraum.
- „Avengers: Doomsday“ startet mit deutlich früheren Vorverkäufen als „Brand New Day“
- In den ersten 48 Stunden: 65% mehr Ticketverkäufe als „Spider-Man: Brand New Day“ im Vergleichszeitraum
- Wichtiges Detail: „Brand New Day“ startete den Ticketverkauf rund 45 Tage vor Release – bei „Doomsday“ läuft es länger und breiter
Unterschiedliche Vorverkaufsstrategie: gebündelter Hype vs. Langstrecken-Anlauf
Die Zahlen wirken umso bemerkenswerter, weil die beiden Filme offenbar mit sehr verschiedenen Vorverkaufsmodellen an den Markt gehen. „Spider-Man: Brand New Day“ begann den Ticketverkauf klassisch etwa 45 Tage vor dem Release – dadurch entsteht eine stark gebündelte Hype-Welle in kurzer Zeit.
„Avengers: Doomsday“ setzt dagegen eher auf einen Langstreckenansatz: Bereits im Juli gingen exklusive Tickets für rund 1.000 Premium-Kinos in den USA in den Verkauf. Allein daraus wurden 16,5 Millionen US-Dollar eingespielt. Seit letzter Woche läuft zusätzlich der flächendeckende Vorverkauf.
Warum die Nachfrage gerade jetzt so hoch sein könnte
Aktuell scheint der Ansturm vor allem von der Hardcore-Fanbase getragen zu werden: Viele sichern sich Tickets bereits Monate im Voraus. Dass die Nachfrage dennoch so deutlich durchstartet, hängt laut dem beschriebenen Kontext eng mit dem jüngsten Erfolg von „Spider-Man: Brand New Day“ zusammen, der dem Franchise wieder stärkeres Vertrauen zurückgegeben hat.
Zugleich dürfte die Besetzung bei „Avengers: Doomsday“ zusätzliche Reichweite bringen: Die Rückkehr bzw. Beteiligung von großen Marvel-Namen wird als Magnet für frühere Alt-Fans eingeordnet. Im Mittelpunkt stehen dabei Robert Downey Jr. in der Rolle von Doctor Doom sowie Chris Evans.
Weihnachts-Blockbuster mit Konkurrenz: „Dune: Part Three“ kommt am selben Tag
So groß die Vorfreude auf das „Avengers“-Crossover auch ist: Kurz vor Weihnachten bleibt „Doomsday“ nicht allein. Am selben Datum startet Denis Villeneuves Sci-Fi-Finale „Dune: Part Three“. Dadurch entsteht ein potenziell historisches Doppel-Event, das bereits jetzt in Anlehnung an „Barbenheimer“ als „Dunesday“ diskutiert wird.
In Deutschland startet „Avengers: Doomsday“ am 16. Dezember 2026 in den Kinos.
