Matthew McConaughey Explains Why He Turned Down Joel in HBO’s The Last of Us
Matthew McConaughey hat erneut bestätigt, dass er in der frühen Entwicklungsphase der HBO-Adaption von „The Last of Us“ als möglicher Joel-Darsteller im Gespräch war. In seinem Podcast-Gespräch mit Josh Horowitz sprach der Schauspieler darüber, warum er das Angebot damals aus mehreren Gründen ablehnte – und wie sich die Besetzung am Ende doch noch zugunsten von Pedro Pascal entwickelte.
Warum McConaughey nicht einstieg
McConaughey erklärte, dass er zu jener Zeit weniger aktiv Schauspielrollen verfolgte. Stattdessen habe er sich stärker auf das Schreiben konzentriert und langfristige Serienprojekte skeptisch gesehen.
Als Vergleich nannte er seinen früheren Erfolg bei „True Detective“. Er ordnete diesen aus seiner Sicht außergewöhnlichen Fall als Ausnahme ein – eine Phase, in der Serien noch nicht die Art von Projekten waren, in die sich viele Schauspieler wie er oder Woody Harrelson typischerweise einlassen würden.
Zur konkreten Absage sagte er sinngemäß: „The Last of Us war richtig gut, aber zu dem Zeitpunkt war es nichts für mich.“ Ausschlaggebend sei für ihn außerdem der Unterschied zwischen Film und Serie gewesen: Ein Film sei abgeschlossen, während eine erfolgreiche Serie über Jahre hinweg Verpflichtungen mit sich bringe. Diese langfristige Bindung habe er zu dem Zeitpunkt nicht eingehen wollen.
Craig Mazin: Gespräche gab es schon 2023
Die Diskussionen zwischen McConaughey und Showrunner Craig Mazin waren laut Mazin nicht erst später ein Thema. Mazin hatte bereits 2023 im selben Podcast-Format über die Kontakte berichtet: Es habe zwar eine Anfrage gegeben, diese sei jedoch eher unverbindlich gewesen und habe nicht zu etwas Konkretem geführt.
Am Ende erhielt Pedro Pascal die Rolle des Joel. Mazin schilderte, dass Pascal von Beginn an auf der Liste gestanden habe, das Team aber zunächst nicht davon ausgegangen sei, dass er tatsächlich verfügbar sein würde. Den Wendepunkt brachte laut Mazin ein Anruf über seine Agentur: Pascal drehte zu der Zeit in England einen Film, meldete sich aber bereits einen Tag, nachdem das Skript an ihn übermittelt worden war, begeistert zurück.
Spielgrundlage und Serien-Status
„The Last of Us“ basiert auf dem gleichnamigen Videospiel von Naughty Dog. Die Handlung spielt in einer durch eine Pilzseuche verwüsteten Welt und folgt dem immunen Mädchen Ellie sowie dem moralisch ambivalenten Joel, zwischen denen sich eine Vater-Tochter-Beziehung entwickelt.
Die erste Staffel erhielt viel Zuspruch und führte zu Nominierungen bei zahlreichen Emmy- und Golden-Globe-Kategorien. Die zweite Staffel wurde dagegen verhaltener aufgenommen, mit Kritik vor allem an der Darstellung von Ellie im Vergleich zur Spielvorlage.
Neil Druckmann, der Leiter von Naughty Dog, ist inzwischen aus der Serie ausgestiegen, um sich auf das nächste Studioprojekt „Intergalactic: The Heretic Prophet“ zu konzentrieren. Gleichzeitig soll es mit „The Last of Us“ weitergehen: Eine dritte, finale Staffel ist geplant.
