State of Leonida Fan Team Builds Interactive GTA 6 Leonida Map from Leaks
Während offizielle Infos zu GTA 6 weiter auf sich warten lassen, treibt die Community ein eigenes Kartenprojekt voran: State of Leonida arbeitet an einer interaktiven Karte der Spielwelt, die schon jetzt auf Basis von Screenshots, Leaks und Trailer-Material entstehen soll. Die Macher sagen, es handle sich dabei bisher um die genaueste Fan-Map, die das Team für die Reihe je umgesetzt habe.
Release-Watch: Fan-Karte Monate vor GTA 6, Live-Vorstellung der Mapper
GTA 6 soll erst in einigen Monaten erscheinen. Bis dahin gibt es laut Projektlage noch vergleichsweise wenig belastbares Material von offizieller Seite. Genau in diese Lücke stößt State of Leonida: Die interaktive Karte ist bereits frühzeitig nutzbar und soll sich fortlaufend weiterentwickeln.
| Plattform | Status | Zeitrahmen |
|---|---|---|
| Interaktive Fan-Karte (State of Leonida) | Erkundbar, laufende Genauigkeitsarbeit | Monate vor GTA-6-Release |
| „Vice City Live“ (Livestream-Format) | Erste Folge mit Mapper-Gast veröffentlicht | Vor dem GTA-6-Release (aktuelles Projekt-Update) |
Wie State of Leonida aus Bildmaterial Koordinaten ableitet
In der ersten Ausgabe des neuen Formats „Vice City Live“ war ein der Mapper zu Gast, der erklärt, wie das Team aus visuellem Material eine Kartenansicht ableitet. Laut Gespräch basiert der Ansatz auf Triangulation: Wenn in zwei unterschiedlichen Perspektiven derselbe markante Ort zu sehen ist (z. B. ein sehr auffälliges Gebäude im Hintergrund), können Programme die Positionen der Gebäude zueinander berechnen.
Das Vorgehen: Mit Landmarken werden die „Ecken“ von Gebäuden markiert. Anschließend berechnen Tools Überschneidungen und stellen die Lage der Objekte zueinander dar. Je mehr Screenshots und Perspektiven vorliegen, desto genauer werden die Ergebnisse. Die Karte soll deshalb besonders dort zuverlässig werden, wo das vorhandene Material viele Blickwinkel hergibt.
Genauigkeit kommt aus Leaks, aber nicht jede Straße ist schon sicher
Als wichtigen Startpunkt nennt das Team den Leak aus dem Jahr 2022. Damals seien viele Screenshots und Videos durch einen Hack an die Öffentlichkeit gelangt. Das Material habe Hinweise geliefert, etwa darauf, wo bestimmte Figuren in Containern, am Hafen oder in Gebieten unterwegs waren, inklusive Koordinatenangaben, die die spätere Kartierung unterstützen konnten.
Trotzdem gilt: Nicht jeder Straßenverlauf lässt sich bereits eindeutig verifizieren. In der Karte sollen es deshalb rote Markierungen geben, die als Schätzungen dienen. Auch der Landumriss wird im Projektstatus als noch spekulativ beschrieben und orientiert sich dabei an den Staatsgrenzen von Florida als Vorlage.
Ausmaß des Projekts: Zehntausende Stunden an 3D- und Kartenarbeit
State of Leonida ist laut den Projektbeteiligten nicht das erste interaktive Kartenprojekt der Community. Schon seit GTA 4 existieren ähnliche Maps. Für GTA 6 betonen die Macher allerdings, dass die bisherige Genauigkeit deutlich über früheren Projekten liegt – vor allem dank des umfangreichen Materials aus dem Leak.
Die Arbeit soll sich dabei auf mehrere Personen verteilen. Genannt werden mehrere 10.000 Stunden insgesamt. Ein Teil der Mapper soll dabei sehr lange täglich an der Erstellung von 3D-Modellen für Gebäude arbeiten – insbesondere für Objekte, die anschließend trianguliert und in die Karte übertragen werden.
Für die Finanzierung der Webseite wird außerdem erwähnt, dass ein Teammitglied namens Lace die Kosten aus eigener Tasche übernimmt.
Was Spieler jetzt mitnehmen können – und was offen bleibt
Für Fans heißt das: Wer sich schon vor GTA 6 mit der Spielwelt beschäftigen will, kann die Karte jetzt nutzen und bekannte Orte aus Trailer- und Screenshot-Material gezielt abgleichen. Gleichzeitig sollte man im aktuellen Stand damit rechnen, dass einzelne Abschnitte (etwa bestimmte Straßenstücke oder der Küsten-/Landverlauf) noch nicht endgültig sind, sondern auf Schätzungen und Annäherungen beruhen.
Offen bleibt, wie schnell sich die markierten „Schätzungs“-Bereiche weiter verifizieren lassen – und wie stark sich die Karte bis zum tatsächlichen Release noch anpasst, sobald mehr verlässliches Material verfügbar wird.
