Take-Two CEO Strauss Zelnick: GTA 6 Preorders Exceed Expectations

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Take-Two CEO Strauss Zelnick sagt, dass die Vorbestellungen für „GTA 6“ derzeit deutlich besser laufen als erwartet. In einem Gespräch bei CNBC ging es dabei nicht nur um die Nachfrage, sondern auch um Editions-Entscheidungen, mögliche Rabatte und einen geplanten Netflix-Auftritt.

Quick facts

  • Vorbestellungen für „GTA 6“ laufen „viel besser als erwartet“, laut Take-Two-CEO Strauss Zelnick.
  • Rabatte kämen nicht von Rockstar oder Take-Two selbst; entscheidend seien Händleraktionen.
  • „GTA 6“ erscheint am 19. November 2026.
  • Preise: Standard 79,99 US-Dollar bzw. 79,99 Euro; Ultimate 99,99 US-Dollar bzw. 99,99 Euro.
  • Ultimate Edition dominiert die aktuellen wöchentlichen PlayStation-Store-Vorbestell-Charts.
  • Netflix-„Extended Look“: Keine Details genannt, aber der Beitrag soll „wirklich sehenswert“ sein.

Zelnick erklärte, dass Rockstar sich der Erwartung bewusst sei, die eigenen Ziele übertreffen zu müssen. Er zeigte sich überzeugt, dass genau das gelingen wird, obwohl das Spiel zum Zeitpunkt des Interviews noch nicht auf dem Markt war.

Keine Rabatt-Strategie vom Publisher

Auf die Frage, ob schon bald Preisnachlässe zu erwarten seien, verwies Zelnick auf ein mögliches Weihnachtsangebot. Er schloss entsprechende Schritte nicht aus, machte aber klar, dass ein Nachlass nicht von Rockstar oder Take-Two selbst kommen würde. Stattdessen läge es am Verhalten der Händler.

Zelnick formulierte den Kernpunkt so: Take-Two habe die eigene Preisgestaltung festgelegt, Händler könnten jedoch tun, was sie wollten – und würden dabei ihre Marge beim Verkauf reduzieren, wenn sie den Preis senken. Er betonte außerdem, dass es Situationen geben könne, in denen einzelne Shops andere Produkte stärker pushen, indem sie den Preis für „GTA 6“ kurzfristig senken.

Eine konkrete Prognose über das Marktverhalten wollte er nicht abgeben. Er verwies jedoch darauf, dass die eigenen Preise für „GTA 5“ ungewöhnlich lange stabil geblieben seien – deutlich länger als bei typischen Veröffentlichungen von Unterhaltungstiteln.

Warum ein Weihnachtsrabatt kurz nach Launch generell unwahrscheinlich wirkt: „GTA 6“ kommt erst am 19. November 2026 auf den Markt, also direkt vor der Weihnachtszeit. Laut Zelnick ist damit nicht zu erwarten, dass es an Interesse mangelt, was Rabatte aus Publisher-Sicht weniger naheliegend macht.

Ultimate Edition gilt als neuer Preisanker

Die Standardversion von „GTA 6“ kostet 79,99 US-Dollar. Damit liegt der Preis in den USA zehn US-Dollar über dem bisherigen AAA-„Standard“-Niveau. Die Ultimate Edition wird für 99,99 US-Dollar angeboten. In Europa werden 79,99 Euro für die Standardversion und 99,99 Euro für die Ultimate Edition genannt.

Zelnick deutete an, dass sich die Vorbestellungen aktuell stärker auf die teurere Premium-Variante konzentrieren. Auf Nachfrage sagte er, dass die Ultimate Edition „tatsächlich“ vorne liege, und brachte als möglichen Grund mit, dass gerade die engagiertesten Fans in der frühen Phase eher vorbestellen.

Diese Tendenz spiegelt sich laut den wöchentlichen Vorbestell-Charts im PlayStation Store wider: Die Ultimate Edition führt dort erneut. Gleichzeitig fällt laut Bericht auf, dass kostenpflichtige Versionen in den Charts über längere Zeit besonders oft vertreten sind. Als mögliche Erklärung nannte Zelnick, dass in der ersten Phase vor allem Enthusiasten zugreifen – außerdem könne die Chartberechnung auf Umsatz basieren.

Für die Ultimate Edition gibt es zudem inhaltliche Gründe für den Aufpreis. Sie soll unter anderem eine exklusive Sammlung mit rund 16 Kosmetik- und Fahrzeug-Sets enthalten. Gleichzeitig gibt es Kritik von Käufern der Standardversion: Ihnen würden bestimmte Gameplay-Inhalte oder Kaufoptionen in einzelnen Shops verwehrt bleiben.

Netflix-„Extended Look“ ohne Details

Zum geplanten Netflix-Format „Extended Look“ wollte Zelnick keine konkreten Details nennen. Er sagte lediglich, der Beitrag werde „wirklich sehenswert“ sein.

Darüber hinaus deutete er an, dass Zuschauer etwas bekommen, das nach Netflix-Manier aufgebaut sei – also eine Show, die dem typischen Stil des Streamingdienstes entsprechen soll, ohne dass weitere konkrete Angaben gemacht wurden.