EU Clears PIF’s Acquisition of Electronic Arts, Deal Set for Aug 4
Die Übernahme von Electronic Arts durch den Public Investment Fund (PIF) aus Saudi-Arabien ist nach dem erfolgreichen Abschluss regulatorischer Hürden auf Kurs: Die EU hat die Transaktion ohne Auflagen freigegeben, und der Vollzug soll am Dienstag, dem 4. August, erfolgen.
Key takeaways
- Die EU hat den Kauf von Electronic Arts durch den PIF ohne Auflagen genehmigt, nachdem keine Wettbewerbsbedenken festgestellt wurden.
- Der Vollzug der Übernahme ist für Dienstag, den 4. August, geplant.
- Der PIF übernimmt 93,4% von Electronic Arts; Silver Lake erhält 5,5%.
- Affinity Partners bekommt den kleinsten Anteil mit 1,1%; Affinity wird von Jared Kushner geleitet.
- In der Branche gibt es Kritik vor allem wegen der geplanten Schuldenverteilung: 20 Milliarden US-Dollar Fremdkapital sollen bei Electronic Arts als Schulden landen.
EU gibt grünes Licht, Deal soll am 4. August abgeschlossen werden
Electronic Arts hat der US-Börsenaufsicht mitgeteilt, dass die EU die Übernahmeentscheidung in den vergangenen Tagen getroffen und dabei keine Auflagen erforderlich gemacht hat. Damit sollen die zuvor im Raum stehenden regulatorischen Hürden überwunden sein.
Der Deal gilt seit längerer Zeit als feststehend: Es handelt sich um eine 55-Milliarden-US-Dollar-Transaktion, bei der der PIF als Investmentgruppe der saudi-arabischen Regierung als Käufer auftritt. Der Vollzug ist demnach für Dienstag, den 4. August, angesetzt.
Wer bekommt wie viel – und welche Kritik steht im Raum?
Nach den genannten Anteilsverteilungen übernimmt der PIF 93,4% der Traditionsspieleschmiede. Die US-Investmentfirma Silver Lake erhält 5,5%, während Affinity Partners mit 1,1% der kleinste Anteilspartner ist. Affinity Partners wird dabei von Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner geführt.
Der Zusammenschluss steht seit der Ankündigung unter deutlicher Kritik. Ein zentraler Streitpunkt betrifft die Verteilung der Schulden: Von dem Fremdkapital sollen 20 Milliarden US-Dollar als Schulden auf Electronic Arts abgeladen werden. Daraus leiten Branchenbeobachter die Erwartung ab, dass es zu schwerwiegenden Entlassungen kommen könnte.
Außerdem wird die Sorge geäußert, dass sich die Monetarisierung von Spielen künftig stärker in Richtung zusätzlicher Einnahmequellen verschiebt. Als Beispiel wird genannt, dass Mikrotransaktionen zuletzt in den Singleplayer-Modus von College Football 27 eingeführt wurden. Nach starken Protesten seien diese Mikrotransaktionen jedoch wieder entfernt worden.
