Dishonored 2 Turns 10: PC Tech Issues and a New Subscription Deal This Month

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Dishonored 2 feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum – und bleibt für viele Spieler weiterhin eine der besten Adressen für taktisches Stealth-Gameplay. Besonders in der PC-Version gibt es allerdings seit jeher technische Baustellen, die das Spiel je nach System spürbar ausbremsen. Parallel dazu sorgt ein aktuelles Abo-Angebot dafür, dass das Spiel diesen Monat für Mitglieder verfügbar ist.

Release-Watch: Verfügbarkeit im Abo (aktuelle Gratis-Phase) & Plattform-Überblick

Im Rahmen eines aktuellen Anlasses wird Dishonored 2 in diesem Monat kostenlos für alle Nutzerinnen und Nutzer des GameStar Plus-Abos bereitgestellt. Das Spiel selbst ist dabei bereits seit rund zehn Jahren am Markt, wird aber aktuell mit einem aufgefrischten Technik- und Spielstand bewertet.

Plattform Status Hinweis zur Verfügbarkeit
PC Spielbar, aber mit teils problematischer Performance je nach System Kostenlos im Abo-Programm (dieser Monat)
Weitere Plattformen Technische Kritikpunkte werden als plattformübergreifend beschrieben Kostenlos im Abo-Programm (dieser Monat)

Für Spieler ist die Kombination aus Stealth-Tiefe und Wahlmöglichkeiten der Kern: Ob Emily Kaldwin oder Corvo – beide bringen unterschiedliche Fähigkeiten mit, und der Verlauf passt sich daran an. Die Kampagne ist auf mehrere Stunden ausgelegt und umfasst insgesamt neun umfangreiche Kapitel, in denen ihr den Weg zu Delilah verfolgt – entweder mit möglichst unauffälligem Vorgehen oder mit deutlich mehr Chaos.

Warum es nach zehn Jahren noch immer zu den Top-Stealth-Games zählt

Im Mittelpunkt steht eine Rückkehr in die Welt von Dishonored: 15 Jahre nach dem Vorgänger regiert Emily Kaldwin als junge Kaiserin, während Corvo als Beschützer und Mentor agiert. Der politische Aufschlag kommt durch den Herzog von Serkonos: Er präsentiert Delilah Kaldwin als verschollene Thronerbin und setzt damit einen Putsch in Gang. Danach entscheidet ihr euch in der Praxis für Emily oder Corvo, bevor die Reise in die südliche Metropole Karnaca startet.

Gameplay-seitig setzt Dishonored 2 auf die bekannte Mischung aus Einschleichen, Fähigkeiten und Entscheidungen. Die Spielmechanik erlaubt es, Ziele leise oder laut anzugehen, tödlich oder nicht-tödlich vorzugehen – mit leichten Abweichungen im Storyverlauf und unterschiedlichen Endsequenzen je nach Entscheidungen. Als konkreter Rahmen wird dabei betont: Der Weg zum Thron ist in vielen Missionen stark von der Frage geprägt, wie viel Chaos ihr erzeugt – niedriges Chaos sorgt für eine optimistischere Tonlage, hohes Chaos verschiebt die Stimmung deutlich nach unten.

PC-Probleme, Maussteuerung und erwarteter Patch

Der größte Knackpunkt liegt (laut Bericht) bei der PC-Technik. Selbst mit Hardware im Bereich einer GeForce GTX 1070 treten teils deutliche Einbrüche der Bildrate auf – und zwar in Full-HD. Zusätzlich werden Rückmeldungen genannt, die sich auf schwammige Maussteuerung, unscharfe Texturen sowie als zu hoch empfundene Anforderungen beziehen. Häufig betroffen sollen offenbar Systeme mit AMD-Hardware sein.

In der Praxis: Die Probleme führen nicht in jeder Situation dazu, dass das Spiel unspielbar wird. Stattdessen werden reproduzierbare Performance-Einbrüche in bestimmten Szenen beschrieben. Trotzdem wird die PC-Version als nicht technisch „sauber“ eingeordnet, und es wird erwähnt, dass Optionen-Tweaks nur wenig helfen. Parallel dazu arbeitet das Team an einem Patch, der unter anderem die Frame-Drops reduzieren und die Maussteuerung verbessern soll.

Die Entwickler stehen dabei offenbar mit dem Test-Team im Austausch, um mögliche Ursachen zu klären. Da die Auffälligkeiten nur auf bestimmten Rechnern auftreten, soll die Eingrenzung schwierig sein – gleichzeitig wird aber die Erwartung geäußert, dass der Patch genau die besonders auffälligen Probleme mit AMD-Systemen (beispielhaft genannt: ein Abschnitt im Thronsaal der ersten Mission) sowie die Maus-Thematik adressiert.

Auch optisch: schwächere Texturen und Kantenglättung

Neben der Performance werden auch visuelle Schwächen genannt. Dazu zählen ausgewaschene Texturen, holzig wirkende Animationen sowie eine suboptimale Kantenglättung, die teils als störende Unschärfe wahrgenommen wird. Als Vergleich wird dabei ein weiteres Spiel aus dem gleichen Zeitraum genannt, das ebenfalls als technisch ähnlich eingeordnet wird.

Das bleibt stark: Karnaca als durchdachtes Worldbuilding

Trotz der technischen Kritik wird Karnaca als einer der großen Pluspunkte herausgestellt. Das maritime Setting wirkt laut Beschreibung vom ersten Panorama-Blick an stimmig: weiße Sandsteinbauten, im Hintergrund sichtbare große Minenanlagen (die im Verlauf der Story nicht besucht werden), und vor allem eine Welt, die in vielen Details lebendig wirkt.

Beispiele für die Stärke sind unter anderem Werbeplakate, Inneneinrichtungen mit Wandgemälden, Briefen, Dekorationen und Kleidung, dazu viele Gespräche zwischen Zivilisten und Wachen. Spieler, die Atmosphäre und „Worldbuilding“ suchen, bekommen damit eine Stadt, die auch abseits der eigenen Missionsziele nachvollziehbar gefühlt wird.

Was Spieler jetzt wissen sollten

Wenn ihr Dishonored 2 diesen Monat im Abo-Angebot kostenlos spielen könnt, bekommt ihr einen der besten Stealth-Titel des Genres – mit genau den Wahlmechaniken, die den Wiederspielwert stärken. Gleichzeitig gilt: Auf dem PC sollte man mit möglichen Performance-Schwankungen und Mausproblemen rechnen, bis ein Patch verfügbar ist, der diese Punkte gezielt verbessern soll.

Unklar bleibt vorerst, wie stark die Hardware- und Szenenabhängigkeit nach dem Update tatsächlich sinkt. Sobald neue Erkenntnisse zur PC-Performance vorliegen, wird das Spiel entsprechend nachjustiert – bis dahin wird es im aktuellen Stand wegen der Performance-Probleme als deutlich weniger „rund“ bewertet.