Microsoft Targets Lower RAM Use in Windows 11 to Improve 8GB Performance
Microsoft arbeitet weiter an einer Überarbeitung von Windows 11 und will den RAM-Verbrauch bis zur zweiten Jahreshälfte spürbar senken. Besonders im Blick steht die Fähigkeit, das System auch auf Geräten mit lediglich 8 GB Arbeitsspeicher flüssiger laufen zu lassen – ein Ziel, das sich angesichts der aktuellen Speicherknappheit für viele Windows-Notebooks als schwierig erweist.
Windows 11 soll bis Ende des Jahres auch mit 8 GB RAM besser klarkommen
In einem Blogbeitrag nennt Pavan Davuluri konkrete Verbesserungen, die den Speicherbedarf von Windows 11 reduzieren sollen. Der Zeitplan zielt darauf ab, bis zum Jahresende Fortschritte zu liefern, mit denen 8 GB RAM als realistischere Zielgröße gelten können.
- Microsoft setzt auf Optimierungen, die den RAM-Verbrauch generell reduzieren sollen.
- Das System soll dadurch schneller reagieren und sich flüssiger anfühlen.
- 8 GB RAM werden als ausdrückliches Ziel genannt, an dem bis zum Jahresende gearbeitet werden soll.
Warum 8 GB bei Windows-Geräten aktuell oft nicht reichen
Die Relevanz des Ziels steigt vor dem Hintergrund einer breiten Diskussion um RAM-Knappheit unter dem Schlagwort „RAMageddon“. Zwar kommen Systeme mit 8 GB RAM wieder stärker auf den Markt, spätestens seit Apples MacBook-Variante mit entsprechender Konfiguration. Der Knackpunkt: Windows lässt sich eigenen Angaben zufolge nicht so effizient auf 8 GB auslegen wie erhofft – selbst bei Microsofts eigenen Surface-Notebooks.
- 8 GB RAM gelten derzeit als zu knapp, auch bei Surface-Geräten.
- In Praxis-Tests zeigt sich: Beim Start ist die Auslastung noch vertretbar, im Alltag mit mehreren Browser-Tabs und parallel laufenden Apps wird der Speicher jedoch schnell knapp.
- Auch beim Dell XPS 13 kann es in Tests mit Basis-Konfigurationen rasch zu Engpässen kommen.
- Bisher hat Microsoft die Empfehlung, für Windows 11 eher 16 GB einzuplanen, noch nicht aufgegeben.
Die konkreten Hebel: RAM-Allocator, WinUI und weniger Web-Komponenten
Davuluri beschreibt mehrere Ansatzpunkte, die Windows 11 effizienter machen sollen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem „memory allocator“, der künftig die Zuteilung von RAM-Ressourcen an Apps und Systembestandteile besser steuern soll.
Zusätzlich nennt Microsoft einen weiteren Umbau: Der Wechsel auf das WinUI-Framework. Dabei geht es auch um das Ziel, dass Apps und Windows-Komponenten weniger stark auf Web-Frameworks wie Chromium und WebView2 setzen sollen – Technologien, die unter Umständen Hintergrund-Instanzen nach sich ziehen. Davuluri spricht dabei explizit auch von Verbesserungen beim RAM-Verbrauch im Zusammenhang mit Chromium und WebView2.
Weitere Bereiche mit geplanten RAM-Optimierungen
- Verbesserungen im Datei-Explorer
- Effizientere und schnellere Prozesse für Startmenü und Suche
Weitere Windows-11-Fokuspunkte für die zweite Jahreshälfte
Neben den Speicher-Änderungen nennt Microsoft weitere Entwicklungsziele für die zweite Jahreshälfte. Dazu gehören ein optimierter Setup- und Einrichtungsprozess sowie Anpassungen bei der Kindersicherung und Verbesserungen bei der Sprachsteuerung.
- Optimierter Setup- und Einrichtungsprozess
- Vereinfachte Kindersicherung
- Verbesserungen bei der Sprachsteuerung
- Weiterentwicklung an bereits angekündigten Funktionen
Zu den zusätzlich genannten Punkten zählen eine personalisierbare Version des Startmenüs sowie eine bewegliche Taskleiste. Diese Funktion ist bereits im Beta-Kanal des Windows Insider Program verfügbar. Außerdem wird die Windows-Suche überarbeitet, und Microsoft will Nutzern mehr Kontrolle in Bereichen wie Windows Updates geben.
- Personalisierbares Startmenü
- Bewegliche Taskleiste (bereits im Insider-Beta-Kanal)
- Erneuerte Windows-Suche
- Mehr Nutzerkontrolle bei Windows Updates
